Datensicherheit: Alternative zu Google?

Die Erfolgsgeschichte des US-amerikanischen Unternehmens Google schien kaum zu bremsen: Doch seit der Ankündigung, die Nutzerdaten aus allen Diensten und Plattformen zusammenzuführen, machen sich immer mehr Internet-Benutzer sorgen um ihren Datenschutz und ihre Privatsphäre. Davon profitieren Alternativen zu Googles Diensten, wie etwa die Suchmaschine DuckDuckGo – mit rasanten Wachstumsraten. Hat sich Google mit seiner bedenklichen Datenschutzerklärung zu weit aus dem Fenster gelehnt?

In den am 1. März in Kraft getretenen neuen Datenschutzrichtlinien kommt alleine 15 Mal das Wort “möglicherweise” vor. Auch eine Untersuchung der französischen Datenschutzkomission kommt zum Ergebnis, dass es kaum möglich ist, herauszufinden, welche Daten zwischen welchen Google-Diensten zu welchen Zwecken ausgetauscht werden. Google selbst versucht den Eindruck zu wahren, nichts würde sich durch die neue Richtlinie ändern. Auf Pressekonferenzen heißt es, es würden genau so viele Daten wie früher gesammelt, nur dass diese nun verknüpft würden, um bessere Suchergebnisse und Werbung für die Kunden anbieten zu können.

Doch nicht nur Datenschützer, sondern auch viele Internetbenutzer möchten nicht zum gläsernen Kunden werden und sind verunsichert. Am selben Tag, an dem Google die Umstellung ankündigte, erreichte die alternative Suchmaschine DuckDuckGo 730.000 direkte Zugriffe – und damit einen neuen Rekord. Mittlerweile sind ihre Zugriffszahlen bereits doppelt so hoch. Verspekulieren sich also große Internet-Konzerne, wenn sie auf die Leichtgläubigkeit und Naivität von Internetbenutzern setzen?

Die Suchmaschine durchsucht vor allem Seiten wie Wikipedia, Wolfram Alpha oder auch den Yahoo! Search Boss. Bei jeder Suchanfrage erscheint ganz oben ein Satz, die die Suchanfrage versucht zu beantworten. So kann man unter Umständen viel Zeit sparen und muss sich nicht durch unzählige Suchergebnisse klicken. Auch die Suchoperatoren von Google zur genaueren Sucche funktionieren auf DuckDuckGo.

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