Antivirenhersteller von Hacks bedroht

Es scheint, als wäre der Angriff eine Reaktion auf die Verhaftung einiger Anonymous-Mitglieder, denn die Hacker-Gruppe LulzSec hat die Webseite des Antiviren-Entwicklers Pandalabs erfolgreich angegriffen. Klar ist nur, dass Pandalabs zuvor das Ende von LulzSec vorausgesagt hat.

Die Webseite der Pandalabs ist derzeit nicht verfügbar, doch wenn man panda security Blog eintippt, kann ein Teil der virtuellen Schmierereien gelesen werden. Der Seitentitel wurde um ein „Jackhammerbuttreap’d by anonymous“ erweitert und in der Textvorschau ist „…Chat: irc.anonops.li#antisec hello friends! pandasecurity.com, better known for its shitty …blog.cloudantivirus.com cloudofficeprotection.pandasecurity.com…“ zu lesen. Auf Twitter teilte Pandalabs mit, dass dieser Zusammenbruch erst vor ein paar Minuten geschehen wäre und die Untersuchungen noch ihre Zeit bräuchten.

Auf der Webseite Thetechherald.com wird über den Angriff von einer anderen Seite aus berichtet und kurze Zeit später werden sie von Anonymous auf Twitter verlinkt. Demnach habe sich Luis Corrons auf der mittlerweile aus dem Netz genommenen Seite positiv in einem Blogspot über die Verhaftungen geäußert. In einem Post mit dem Titel „Where is the lulz now?“ habe er geschrieben: „Bedeutet das das Ende von Anonymous? Nein. Es bedeutet das Ende von LulzSec, aber Anonymous existierte schon früher und wird weiter existieren. Wir werden vermutlich keine Hacks wie die von LulsSec mehr sehen und Anonymous wird nur seine kindischen DdoS-Attacken mit ihrem LOIC-Tool weiterführen.“
Unter dem Namen „AnonymousIRC“ wird nun von Hackern getwittert: „PandaSecurity:’ Where ist the lulz now?’here“ So weisen sie außerdem wohl auf die angebliche Sicherheitslücke in Pandalabs hin, wobei es sich auch um eine Schmierkampagne handeln könnte.

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