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Facebook: Neue Funktion für Organspender

© igor - Fotolia.com

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Das soziale Netzwerk Facebook hat es sich nun auch zur Aufgabe gemacht, seine Nutzer zu Organspenden zu bewegen oder zumindest einige von ihnen näher an das Thema heranzuführen. Bisher allseits bekannt, millionenfach genutzt und sogleich mit der Welt geteilt, wurden bisher vielmehr alltägliche Angaben. Dazu zählten sowohl Beziehungsstatus als auch Arbeitgeber oder Erlebnisse rund um Haus und Hof. Mark Zuckerberg entschied sich nun jedoch dazu, das Ganze um das Thema der Organspende zu erweitern.

Vor einigen Tagen stellte Zuckerberg hierfür eine neue Funktion vor, die es den Mitgliedern des sozialen Netzwerks ermöglichen sollen, sich auf ihrem Profil als Organspender zu kennzeichnen, indem sie sich dazu offiziell registrieren. Zunächst wurde diese Anwendung nur für Nutzer in den USA und Großbritannien freigeschaltet, doch sollen in naher Zukunft auch weitere Länder folgen, die ihre Organspender im weltweiten Netz als solche kennzeichnen können.

Tatsächlich will man mit dieser neuen Idee vor allem das Bewusstsein der Menschen für Organspenden schärfen. Das Netzwerk Facebook verfügt nach eigenen Angaben weltweit über mehr als 900 Millionen Mitglieder, die über sämtliche Anwendungen und gemeinsamen Interessen miteinander vernetzt sind. Die Idee der Funktion besteht darin, über die weltweiten Verknüpfungen mehr Nutzer für das Thema gewinnen zu können, die den Anstoß dazu möglicherweise durch einen Freund innerhalb der Plattform bekommen, der sich als Organspender bereits registriert hat.

Den Entschluss, die Plattform für diese Botschaft zu nutzen, fasste Zuckerberg während eines Gespräches mit seiner Freundin. Diese ist nämlich Medizinstudentin, und auch das Schicksal des verstorbenen Apple-Mitgründers Steve Jobs, gab Inspiration zu dem Vorhaben. 

Comments

  1. Dies ist nur ein weiterer Versuch, um noch mehr Nutzerdaten zu generieren. Die Leute müssen sich nicht wundern, wenn sie nun noch mehr Werbung bekommen.

  2. Finde ich eine gute Entwicklung! Warum sollte Facebook seine enorme Reichweite nicht auch für solche Zwecke nutzen? Sicherlich steckt dahinter eine Werbekampagne aber wenn es positive Effekte für die Betroffenen hat, ist es eine gute Sache.

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