Trojaner ade – So schützen Sie ihr Smartphone

Das Smartphone ist für Menschen dieser Zeit ein unverzichtbarer Gegenstand. Sei es aus beruflichen oder privaten Gründen. 11,3 Millionen dieser Geräte wurden 2011 verkauft. Das Android-Betriebssystem von Google ist am Häufigsten von Hackerangriffen betroffen. Hacker programmieren Apps, die Viren enthalten und das Handy ausspähen. Da jedes zweite verkaufte Handy mittlerweile die Möglichkeit der Internetnutzung bietet, ist das ein besorgniserregender Trend.

Die Betrüger entwerfen eine App, die Schadsoftware enthält und stellen diese zum Verkauf im Play-Store ein, der ehemals Google Market hieß. Kaum hat man diese Malware installiert, so zieht sich diese Kontaktdaten, Passwörter oder Fotos vom Handy herunter. Der Hacker verfügt nun über diese Informationen und kann sie dazu nutzen, um versteckt im Hintergrund teure SMS zu versenden. Der Angreifer bekommt einen großen Teil der Erlöse und bereichert sich am Leid anderer. Leider fällt dies dem Opfer erst nach dem Erhalt der Telefonrechnung auf. Natürlich prüft Google regelmäßig den Inhalt der Apps, jedoch gelingt es immer wieder, dass die Prüfmechanismen überlistet werden.

Verhindern kann man dies mittels eines Virenscanners. Der Scanner prüft die App und stellt fest, ob sie einen Schadcode enthält. Trifft das ein, so verweigert die Antiviren-Software den Download der Datei. Ein weiteres effektives Mittel zur Vermeidung des Erwerbs einer schadhaften App, ist, den eigenen Verstand zu benutzen. Eine Anwendung, die Fahrplanauskünfte geben soll, braucht keine Zugriffsrechte auf das Kontaktbuch. Der Kauf von Sicherheitssoftware ist sinnvoll und kostet nicht die Welt. Schlimmer ist es, wenn Sie Opfer einer solchen Attacke werden, dann eine Rechnung von 1 200 Euro bezahlen sollen und sich in einem nervigen Gerichtsverfahren Ihr Recht erstreiten müssen. Übrigens sind iPhones einem wesentlich geringeren Risiko ausgesetzt, solche Malware über den AppStore zu erhalten.

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