Virentrends 2013 – So schützen Sie sich

Das Internet bietet neben den vielen Möglichkeiten immer wieder große Gefahren. Vor allem Viren und Trojaner können ein ernstes Problem für den eigenen Rechner und die darauf enthaltenen Daten werden. Wer nicht richtig geschützt ist, dem drohen extreme Schäden an Soft- und Hardware.

30 Millionen Schadprogramme registriert

Die Magdeburger Virenforschungsfirma AV-Test hat alleine im Jahr 2012 über 30 Millionen Viren, Trojaner und Würmer entdeckt. Das bedeutet, dass umgerechnet 100.000 Schädlinge täglich entstehen. Der infizierte Rechner ist dabei nicht nur eine ärgerliche, sondern ebenso eine teure Angelegenheit. Es wird davon ausgegangen, dass in Deutschland so bereits ein Schaden von ca. 2,83 Milliarden Euro verursacht wurde. Die Ersteller von Viren und dergleichen sind nicht immer Computergenies oder Ähnliches, denn durch neue Tools, den sogenannten Exploit-Kits, ist das Erstellen von Viren zu einem Kinderspiel geworden. Es braucht also nicht einmal einen Experten, um ein Schadprogramm zu schreiben. Damit dürften in diesem Jahr die Gefahren weiter zunehmen und umso wichtiger erscheint eine umfangreicher Schutz. Als Basisschutz empfiehlt sich vor allem die kostenlose Schutz-Software Avira. Damit werden in der Regel die Basics abgedeckt.

Android anfällig für Schädlinge

Inzwischen sind durch das „Cloud Computing“ die eigenen Daten nicht nur auf dem eigenen PC oder Mac gespeichert, sondern direkt im Netz. Das ist zwar oft sehr bequem, um von überall auf Daten zugreifen zu können, birgt aber auch Risiken. Bei der Auswahl einer Cloud sollte daher geprüft werden, ob die Daten verschlüsselt sind. 256 Bit sind Minimum. Ebenso unsicher ist das Teilen von privaten Inhalten auf sozialen Netzwerken wie Facebook. Hier müssen die Privatsphäre-Einstellungen modifiziert werden. Das Google Betriebssystem Android scheint ein Magnet für Schadprogramme zu sein, daher ein extra Schutzprogramm installieren. Häufiger kommt es inzwischen vor, dass der Rechner von Unbekannten gesperrt und nur gegen ein Lösegeld wieder entsperrt wird. Hierbei wird empfohlen, nicht zu zahlen. Selbst der Mac ist inzwischen nicht mehr vor Angriffen geschützt, wie Kaspersky feststellt. Hier sollte ebenfalls mit spezieller Schutz-Software reagiert werden.

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