Jeder der eine e-mail-Adresse
hat kennt es. Statt interessanten Mails von Freunden lädt man hunderte
von Werbemails herunter.
Zwar ist in Deutschland
der Versand von Werbemails verboten und strafbar, aber die meisten Werbemailskommen
aus dem Ausland.
Was also tun?
So
schützen Sie sich vor unerwünschten e-Mails
Geben Sie Ihre
persönliche Adresse nur sparsam weiter
Generell sollten Sie so
sparsam mit Ihrer persönlichen e-mail-Adresse umgehen wie möglich.
Bitte Sie auch Freunde und Bekannte diese nicht weiterzugeben oder z.B.
als Empfangsadresse bei Grusskarten-Dienste zu verwenden. Einige Anbieter
sammeln so
Adressen um diese später
an Werbeversender weiterzuverkaufen.
Legen Sie sich eine Zweit-Adresse
zu
Holen Sie sich z.B.
bei GMX eine kostenlose e-mail-Adresse die Sie dann für Gewinnspiele,
Grusskartendienste, Newsletter usw. als Empfänger-Adresse angeben.
Sie können dann auf
diese Adresse gezielt Filter schalten und so nervende Werbung einfach rausfiltern.
Wenn dann irgendwann zu viel Werbung auf diese Adresse kommt, löschen
Sie einfach diese und nehmen sich bei GMX oder einem anderem Freemailer
eine andere.
NEU: GMX bietet
seit Neustem eine wirklich ausgereifte Antispam-Funktion
- wir haben diese für
Sie getestet und das Fazit
ist wirklich empfehlenswert!
Was
tun bei unerwünschten e-Mails
Wenn Sie bereits im Verteiler
eines Werbeversender sind, sollten Sie niemals diesem zurückmailen,
das Sie keinen weiteren Empfang wünschen.
Damit bestätigen Sie
lediglich diesem das Ihre Adresse funktioniert.
Das gleiche gilt mit vermeintlichen
Abmeldelinks am Ende der Werbemail.
Falls die Mail aber von
einem deutschen und scheinbar seriösen Anbieter gekommen ist, so können
Sie zuerst die automatische Abmeldung versuchen. Falls dies nichts nützen
sollte, mailen Sie dem Anbieter unter der allgemeinen Adresse das Sie keine
weitere Mails wünschen. Evtl. erwähnen Sie die Rechtslage dazu
in Deutschland.
In der Regel reagieren dann
innerhalb weniger Tage die Anbieter.
Wen auch dies nicht hilft,
können Sie mit Hilfe des Programmes "eMailTrackerPro"
und der Tracking-Software "Visualroute"
den zuständigen Postmaster und Provider herausfinden und sich dort
über die unerwünschten Mails beschwerden.
Wir
zeigen Ihnen in einem Special wie das geht...
Wenn
Sie eine virenverseuchte Mail bekommen
Wenn Sie Autofahrer sind
kennen Sie ein ähnliches Problem. Ein Glühbirne am Auto ist durchgebrannt
und Sie merken es nicht. Der Gegenverkehr gibt Ihnen aber Zeichen per Lichthupe
und Sie erfahren so den Ausfall.
Ähnlich partnerschaftlich
sollten Sie handeln, wenn Sie eine e-mail mit einem angehängten Virus
bekommen und Ihr Virenschutzprogramm diesen löscht.
Informieren Sie den Absender
umgehend davon das er verseuchte Mails versendet.
Den dieser weiss im seltensten
Fall davon. Beachten Sie aber auch folgenden Punkt:
Vorsicht
bei gefälschten e-mail-Absender:
Der Virus KLEZ hat es massenweise
gezeigt, wie einfach es ist, den Absender einer e-mail zu fälschen.
Bisher verwendeten Viren meistens die Opfer-Adresse als Absender und so
konnte dieses einfach indifiziert und informiert werden. Nun aber wird
auch der Absender zufällig aus dem Adressbuch des Opfers ausgewählt
und verwendet.
So kommt es, das nun gegenüber
dem Empfänger das wahre Opfer welches den Virus versendet nicht mehr
sichtbar ist und stattdessen ein Dritter auf den ersten Blick als Virensender
dasteht.
Hier
kann nur der e-mail-Header nebst der IP-Adresse klarheit schaffen.
Seien Sie daher immer zuerst
skeptisch und nehmen Sie friedlichen Kontakt zum vermeintlichen Absender
auf. Den unter Umständen kann dieser nichts dafür, das jemand
seine Adresse verwendet und ist daher auch nicht haftbar dafür.
Der übervoreiligte
Gang zum Rechtsanwalt, Polizei & Staatsanwaltschaft oder die Beschwerde
beim Provider verursacht nur noch mehr unnötigen Ärger &
Arbeit.
Weitere Informationen
finden Sie hier dazu:
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