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Virentrends 2013 – So schützen Sie sich

Software zur VIruserkennung - Foto von: © panthermedia.net/Bernd Leitner

Software zur VIruserkennung - Foto von: © panthermedia.net/Bernd Leitner

Das Internet bietet neben den vielen Möglichkeiten immer wieder große Gefahren. Vor allem Viren und Trojaner können ein ernstes Problem für den eigenen Rechner und die darauf enthaltenen Daten werden. Wer nicht richtig geschützt ist, dem drohen extreme Schäden an Soft- und Hardware.

30 Millionen Schadprogramme registriert

Die Magdeburger Virenforschungsfirma AV-Test hat alleine im Jahr 2012 über 30 Millionen Viren, Trojaner und Würmer entdeckt. Das bedeutet, dass umgerechnet 100.000 Schädlinge täglich entstehen. Der infizierte Rechner ist dabei nicht nur eine ärgerliche, sondern ebenso eine teure Angelegenheit. Es wird davon ausgegangen, dass in Deutschland so bereits ein Schaden von ca. 2,83 Milliarden Euro verursacht wurde. Die Ersteller von Viren und dergleichen sind nicht immer Computergenies oder Ähnliches, denn durch neue Tools, den sogenannten Exploit-Kits, ist das Erstellen von Viren zu einem Kinderspiel geworden. Es braucht also nicht einmal einen Experten, um ein Schadprogramm zu schreiben. Damit dürften in diesem Jahr die Gefahren weiter zunehmen und umso wichtiger erscheint eine umfangreicher Schutz. Als Basisschutz empfiehlt sich vor allem die kostenlose Schutz-Software Avira. Damit werden in der Regel die Basics abgedeckt.

Android anfällig für Schädlinge

Inzwischen sind durch das „Cloud Computing“ die eigenen Daten nicht nur auf dem eigenen PC oder Mac gespeichert, sondern direkt im Netz. Das ist zwar oft sehr bequem, um von überall auf Daten zugreifen zu können, birgt aber auch Risiken. Bei der Auswahl einer Cloud sollte daher geprüft werden, ob die Daten verschlüsselt sind. 256 Bit sind Minimum. Ebenso unsicher ist das Teilen von privaten Inhalten auf sozialen Netzwerken wie Facebook. Hier müssen die Privatsphäre-Einstellungen modifiziert werden. Das Google Betriebssystem Android scheint ein Magnet für Schadprogramme zu sein, daher ein extra Schutzprogramm installieren. Häufiger kommt es inzwischen vor, dass der Rechner von Unbekannten gesperrt und nur gegen ein Lösegeld wieder entsperrt wird. Hierbei wird empfohlen, nicht zu zahlen. Selbst der Mac ist inzwischen nicht mehr vor Angriffen geschützt, wie Kaspersky feststellt. Hier sollte ebenfalls mit spezieller Schutz-Software reagiert werden. 

Google: Mit Schmuck gegen Hacker

So kennen wir den USB-Stick - kommt er bald als Schmuck daher? - Foto von: © Nomad_Soul - Fotolia.com

So kennen wir den USB-Stick - kommt er bald als Schmuck daher? - Foto von: © Nomad_Soul - Fotolia.com

Neues vom Suchmaschinengiganten Google: Mit USB-Schmuck will der US-amerikanische Konzern künftig Hackern und Cyberkriminellen die Arbeit schwerer machen. Der Internetriese soll an einem Fingerring arbeiten, der via USB mit einem Computer oder Tablet verbunden werden kann.

Ist der Passwortdschungel bald vorbei?

Jeder Internetnutzer kennt das Problem: Ob beim Online-Banking, Email-Account oder der eigenen Facebook-Seite, überall braucht es ein Passwort und am besten auch noch unterschiedliche und möglichst komplexe. Doch selbst diese Sicherheitsmechanismen reichen Google noch nicht aus. Um sich künftig nicht mehr schwer zu merkende Passwörter einprügeln zu müssen, arbeitet der Konzern mit Sitz in Kalifornien an einer Hardwarelösung. Diese soll laut Googles Angaben sicherer als die gängige Lösung beim Mobile Banking sein. Diese besteht aus einem zweiteiligen Kennwortsystem und einer zufällig erstellten, nur einmal gültigen Code-Nummer.

Das mobile USB-Schloss

Wird der Fingerring angelegt und mit dem Computer oder Mobile Device verbunden, soll dieser bei Programmen und im Internet die Identität des jeweiligen Nutzers verifizieren und so alle benötigten Passwörter freigeben. Der Passwortdschungel könnte also bald Schnee von gestern sein.

Auf USB-Schmuck ist der millionenschwere Konzern übrigens nur gekommen, weil dieser immer am Körper getragen werden kann und das Risiko, den Ring zu verlieren oder zu vergessen, minimal ist. Angeblich denkt Google aber auch über eine direkte Integration in Smartphones nach. Neben Ringen sollen auch andere Accessoires in der Planung sein.

Noch handelt es sich aber lediglich um Studien. Wann das mobile USB-Schloss kommen wird und in welcher endgültigen Form, darüber kann zum jetzigen Zeitpunkt nur spekuliert werden. Dass aber neue Sicherheitsmechanismen kommen werden, ist ein Ding der Gewissheit. Täglich fallen viele Internetnutzer auf Phishing-Attacken herein und geben leichtfertig ihre gesamten virtuellen Daten preis. Die Verbindung von Hard- und Software, physischer Identitätskontrolle und Passwörtern, ist eine vielversprechende Lösung.

Sicherheitslücke im Samsung-Smartphone

Samsung nicht sicher - Foto von: © babimu - Fotolia.com

Samsung nicht sicher - Foto von: © babimu - Fotolia.com

Schlechte Nachrichten für Handybauer Samsung und seine Kunden: Hacker haben kürzlich eine gefährliche Sicherheitslücke entdeckt, die eine ganze Reihe von Tablets und Smartphones von Samsung betrifft. Der von der Hackergemeinde „Exynos Mem Abuse“ getaufte Virus befällt aber nur Geräte mit einem speziellen Chipsatz. Ist ein Gerät mit entsprechender Schad-Software infiziert, kann sich diese App unbemerkt alle Schreib- und Leserechte auf dem betroffenen Handy einholen. Experten nennen das Root. Der Root soll eigentlich nur den echten Besitzern des Handys offenstehen, doch wegen der entdeckten Sicherheitslücke können nun auch Dritte ohne physikalischen Zugriff auf das Gerät von tausenden Kilometern weit weg die Macht über ein fremdes Handy übernehmen.

Schadsoftware installiert sich ohne das man es merkt

Besonders problematisch ist, dass es für Smartphone- und Tabletbesitzer nicht nachvollziehbar ist, wenn sich die Schadsoftware installiert. Da sie auch schnell Zugriff auf den Arbeitsspeicher bekommt, kann sie unauffällig im Hintergrund laufen, ohne dass der Kunde davon Wind bekommt. Hat die Virus-App erst einmal alle Rechte, ist theoretisch alles denkbar: Alle gespeicherten Daten können ausgelesen und übertragen werden, durch den eigenen Programmcode der Schad-App könnte das Gerät auch völlig lahmgelegt werden.

Die gute Nachricht: Betroffen sind nicht alle Geräte vom beliebten Technikhersteller Samsung, sondern die Tablets und Smartphones mit den Chipsätzen Exynos 4210 und Exynos 4412. Die sind unter anderem in aktuellen Top-Modellen wie dem Samsung Galaxy S3 und Samsung Galaxy Note 2 verbaut. Aber auch Tablets wie das Samsung Galaxy Note 10.1 oder ältere Modelle wie das Samsung Galaxy S2 und das Samsung Galaxy Note sind theoretisch gefährdet. Samsung rät allen betroffenen Verbrauchern, beim Download von Apps besonders vorsichtig zu sein und nur auf getestete Produkte bekannte Anbieter zurückzugreifen. Bis Samsung das Problem behoben hat, werden sicherlich nicht viele Galaxys den Besitzer wechseln…

Sicherheit-Apps: Schutz für das Smartphone

Sicherheit fürs Smartphone – Foto von: © Schlierner – Fotolia.com

Immer mehr machen wir alle mit unserem Smartphone. Es wird gechattet, gesurft und gekauft. Gerade aber, wenn man da Telefon auch zum Geld ausgeben benutzt und Kreditkartennummer , Bank-Pin und diverse Passwörter in es hinein tippt, ist es ratsam, dabei auch auf Sicherheit zu achten. Im letzten Jahr sind ungefähr 6 Millionen Menschen Opfer von Smartphone-Viren geworden. Um das zu verhindern, gibt es inzwischen einige Apps, die Sicherheit auf dem Telefon garantieren.

Android: Viele Nutzer – viele Viren

Rund zwei Drittel aller Smartphones laufen inzwischen mit dem Betriebssystem Android, was zu Folge hat, dass es dafür auch viele Malware -Programme gibt. Geschätzt wird, dass sich etwa 30.000 dieser kleinen Programme im Umlauf befinden – letztes Jahr waren es noch um die 250. Dieser rasante Anstieg ist merkbar, sechs Millionen User vom Android-Systen sind in den letzten zwölf Monaten mit den mobilen Viren konfrontiert worden. Der Markt für Sicherheitssoftware ist inzwischen groß und unübersichtlich, und nicht jede App hält das, was sie verspricht. Neben dem Erkennen von Malware auf dem Telefon hat die Software auch die Aufgabe, die Daten auf dem Telefon zu schützen.

Die Tricks der Malware-Programme

Auch wird von ihr verlangt, zwar das komplette Telefon nach Malware zu untersuchen, inklusive SMS und MMS, das System darf dabei aber nicht ausgebremst werden. Ebenfalls ist es wichtig, darauf zu achten, dass die Akkuleistung nicht vollkommen von der Sicherheitsapp beansprucht wird. Geht das Telefon verloren, ist es wichtig, die Daten aus der Ferne sperren zu können, bei Apps Kaspersky oder avast! geht das mittels SMS-Kommandos.

Eine große Bedrohung sind Apps, die sich zu viele Rechte einräumen, ohne das der Nutzer das merkt. Das kann soweit gehen, dass Apps das Adressbuch kopieren, SMS verschicken oder die Internetverbindung ungefragt nutzen. Diesen Apps kommen Sicherheitsprogramme wie Sophos oder Lookout schnell auf die Schliche.

Für welche Sicherheitsanwendung man sich auch immer entscheidet, wichtig ist, dass man sie sorgsam installiert. Noch immer gehen viele Smartphone-Nutzer zu leichtsinnig mit den Gefahren um, was sich im schlimmsten Fall böse rächen kann.

So schützt man seine mobilen Geräte

Sicherheitslücken beim Smartphone bieten zahlreiche Angriffsflächen - Foto von: © babimu - Fotolia.com

Sicherheitslücken beim Smartphone bieten zahlreiche Angriffsflächen - Foto von: © babimu - Fotolia.com

Die Notwendigkeit der Installation einer Virenschutz-Software auf dem heimischen Rechner hat sich längst herumgesprochen. Die Medien berichten fast täglich über neue Internet-Betrügereien, gegen die man sich auf diese oder jene Art schützen sollte.

PCs für die Hosentasche

Durch die in den letzten Jahren vehement gestiegene Nutzung von Smartphones tut sich momentan jedoch eine neue Sicherheitslücke auf, mit der die wenigsten User bisher in angemessener Form umgehen, sei es aus Unwissenheit, Fehleinschätzung oder aufgrund mangelnder Schutzmechanismen und Programme. Smartphones sind kleine Computer. Sie sind meist sogar dauerhaft online und können einfacher als große PCs verloren gehen.

Diverse Angriffsflächen 

Verschiedene Angriffsszenarien sind denkbar: Persönliche Daten können gesammelt werden, ohne dass der Nutzer etwas davon mitbekommt. Zugangsdaten für verschiedene Internetseiten sind ein begehrtes digitales Diebesgut. Richtig teuer kann es werden, wenn die manipulierten Telefone zum Bezahlen oder für sonstige finanzielle Transaktionen missbraucht werden. Auch Dialer-Programme sind im Hinblick auf Smartphones wieder aktuell geworden.

Sicherheitsmaßnahmen als Grundvoraussetzung

Die verschiedenen Betriebssysteme sind unterschiedlich anfällig. Apple überwacht seinen App-Store wesentlich besser als beispielsweise Google den seinen. Auch Blackberry hat sich in der Business-Szene einen guten Ruf erarbeitet. Schadsoftware gelangt meist über Apps oder manipulierte Email-Anhänge ins System.
Schutz bieten zuallererst Tastatur- und Gerätesperren. Ungenutzte Datenverbindungen wie Bluetooth oder W-LAN sollten ausgeschaltet werden. Apps sollten nur aus vertrauenswürdiger Quelle bezogen werden und „jailbreaken“ oder „rooten“ hebeln selbst Sicherheitsmaßnahmen der Hersteller aus. Regelmäßige Updates verstehen sich von selbst. Bei jeder Neuinstallation ist auf die angeforderten Nutzungsrechte und Zugriffsmöglichkeiten der Anwendung zu achten.

Wahl der sicheren Cloud

Die Nutzung verschiedener Cloud-Anbieter birgt auch ein Risiko in sich, da eine große Masse an Daten durch Manipulationen in falsche Hände geraten kann. Es empfiehlt sich, einen Cloud-Anbieter zu wählen, der neben einer Validierung durch Nutzername und zugehörigem Passwort auch eine zusätzliche Sicherung durch eine Hardware-Komponente fordert, etwa in Form einer Smart-Card oder eines Secure-Tokens.

‘Mini-Flame’ – Neuer Spionagevirus im Nahen osten aktiv

Spionagevirus hat bereits Schäden angerichtet - Foto von: © panthermedia.net/gualtiero boffi

Spionagevirus hat bereits Schäden angerichtet - Foto von: © panthermedia.net/gualtiero boffi

Computerviren sind eine bösartige Sache. Jeden Tag entstehen tausende neue Viren, die versuchen, anderen Systemen zu schaden. Obwohl die meisten Vieren inzwischen eigentlich Würmer sind. Die Unterscheidung ist meist nur für Experten ersichtlich, der Schaden jedoch genauso unangenehm. Der neue Virus „MiniFlame“ sorgt jetzt bei vielen IT-Experten für Kopfschmerzen.

Vor allem Computer im Nahen Osten sind betroffen

Als Nachfolger des Schadprogramms „Flame“ hat er bereits einige Rechner infiziert. Vor allem im Nahen Osten sind die Computer und ihre Daten betroffen. Und das sind keine durchschnittlichen Rechner, sondern Computer mit einigem brisanten Material auf ihren Festplatten. Er sorgt für große Sicherheitslücken und birgt das Risiko, dass wichtige Informationen in die falschen Hände geraten könnten. Das Unternehmen für IT-Sicherheit Kaspersky hatte den Virus entdeckt, und versucht nun das Schadprogramm zu beseitigen. Die Rechner, die von „Flame befallen worden sind, konnten ausspioniert und sogar ferngesteuert werden. Der Iran hatte „Flame“ für die Sabotage seiner Rechner im Öl-Ministerium verantwortlich gemacht. Es sind zurzeit wohl nur ca. 50 Computer betroffen, aber diese sind sehr wichtig für die Informationspolitik in Ländern wie dem Iran, Libyen und Kuwait, Katar sowie den Palästinenser-Gebieten. Es ist nicht ganz sicher, wie der neue Virus jetzt auf den Rechnern gelandet ist. Eventuell wurde er durch „Flame“ verbreitet. Dieses Programme, war nämlich ein ganzes Viruskit, dass die Eigenschaften eines Wurms, eines Trojaners und eines Virus in sich vereinigt hatte.

Herkunft des Virus noch unklar

Eine andere Theorie ist die Verbreitung durch das Virus „Gauss“. Dieser wurde zur Überwachung von Finanztransaktionen, E-Mail-Konten und Online-Netzwerken eingesetzt. Woher der Virus nun wirklich stammt, kann nicht mit Sicherheit gesagt werden, aber die zuständigen Behörden sind sich sicher, dass er aus denselben Laboren ist, wie der Wurm Stuxnet. Dieser soll angeblich von den USA und Israel stammen, die das iranische Atomprogramme ausspionieren wollen. Bisher wurde sich zu diesen Vorwürfen nicht geäußert. 

Android – Sicherheitslücke wird zum Skandal

Weil Smartphones mehr sind, als nur ein Handy zum Telefonieren, sind sie auch für Internet-Viren empfänglich. - Foto von: © Ben Chams - Fotolia.com

Weil Smartphones mehr sind, als nur ein Handy zum Telefonieren, sind sie auch für Internet-Viren empfänglich. – Foto von: © Ben Chams – Fotolia.com

Immer häufiger hört man von Sicherheitsproblemen im Zusammenhang mit Smartphones. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die meisten Besitzer eines i-Phone, Galaxy oder anderen Geräts ihr Smartphone noch wie ein Handy behandeln. Es ist also ratsam, wenn man auf seinem Smartphone ebenso eine Sicherheitssoftware installiert hat, wie auf dem eigenen Rechner.

Dadurch ist man jedoch nicht immer hundertprozentig abgesichert, denn manchmal kann das Problem auch unabsichtlich durch einen Anbieter verursacht worden sein. So haben derzeit viele User, die auf ihrem Smartphone ein Android-Betriebssystem haben, große Bedenken was ihre Sicherheit angeht. Denn in letzter Zeit häufen sich Meldungen, nach denen es externen Angreifern gelingt, die Daten auf einem Samsung Galaxy S3 nicht nur aus der Ferne löschen zu können, sondern auch die SIM-Karte zu sperren. Der Trick dahinter ist, dass Hacker gewisse Webseiten errichten, welche die Geräte nach den „Unstructured Supplementary Service Data“ oder auch USSD-Codes fragen, wenn diese besucht werden. Das Smartphone sendet dann diese Daten, die dazu benutzt werden können, das Smartphone aus der Entfernung zu hacken. In der Regel muss man die Herausgabe der Codes erst selbst bestätigen, doch die Geräte mit Android-Nutzung versagen genau bei diesem Vorgang.

Nachdem man am Anfang davon ausgegangen ist, dass lediglich die Geräte von Samsung betroffen wären, hat sich das Problem nun auch bei HTC eingestellt. Alle, die sich fragen, ob ihr Gerät auch betroffen ist, können jetzt auf einen Test zurückgreifen, der im Browser des Smartphones aufgerufen werden kann. Betroffen von der Sicherheitslücke ist man dann, wenn anschließend die Tastatur zum Wählen einer Telefonnummer und zugleich die IMEI-Nummer in einem Pop-Up angezeigt wird. Falls einfach nur die *#06#* angezeigt wird, ist man laut Test nicht betroffen. Samsung hat bereits ein Update bereitgestellt, welches die relevanten Smartphones wieder sicher machen soll.

Microsoft: Sicherheitslücke geschlossen

Microsoft schließt Sicherheitslücke beim Internet Explorer - Foto von: © maxkabakov - Fotolia.com

Microsoft schließt Sicherheitslücke beim Internet Explorer - Foto von: © maxkabakov - Fotolia.com

Softwareriese Microsoft hält ein umfangreiches Update für die aufgetretene Sicherheitslücke im Internet Explorer bereit, das am Donnerstag runterzuladen sein soll. Es sei einfacher zu installieren als die bisherige Übergangslösung, ließ der Konzern in einem Blog wissen. Diese Übergangslösung beinhaltete eine Änderung der Einstellungen und der Installation der Softwarekomponente EMET (Enhanced Mitigation Experience Toolkit) – fachkundige PC-User wussten damit etwas anzufangen, der Rest der Welt wohl eher nicht.

Von dem Sicherheitsleck, durch das ein Computer mit einem Trojaner (versteckte Software, die z. B. Daten sammelt und klaut) infiziert werden kann – es reicht bereits der Aufruf einer mit Schadsoftware präparierten Homepage –, sind die Internet Explorer (I.E.) Versionen 7 und 8 unter Windows XP bzw. die Versionen 8 und 9 unter dem noch aktuellen Microsoft Betriebssystem Windows 7 betroffen. Den I.E. 10, der zusammen mit Windows 8 Ende Oktober auf den Markt kommt, betrifft dies nicht – er ist anders konzipiert.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rät daher Internet-Usern, die den Explorer verwenden, so lange auf andere Browser umzusteigen, bis Microsoft das Problem restlos und nachweisbar behoben hat.

Microsoft teilte indes mit, dass bisher nur wenige Nutzer Ziel einer Attacke geworden seien. Zum Glück …! Das ab Donnerstag zur Verfügung stehende Sicherheits-Patch soll die aufgetretene Lücke nun vollends schließen.

In Deutschland nutzen derzeit rund 31 Prozent aller Internetuser zum Browsen im Netz Microsofts Explorer. Die meisten Deutschen, über 35 Prozent, setzen jedoch auf den Firefox von Mozilla, den es seit 2004 gibt. Er ist für viele übersichtlicher, einfacher zu bedienen und vor allem sicherer.
Weltweit hat jedoch nach wie vor der Internet Explorer die Nase vorn – über 53 Prozent der User nutzen ihn. Auf Platz drei im weltweiten sowie Deutschlandweiten „Browser-Ranking“ liegt Googles Chrome.

Den Windows-PC vor Attacken schützen

© Stefan Rajewski - Fotolia.com

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PC und Sicherheit – das sind zwei Begriffe, die nicht immer zusammenpassen. Meldungen von Viren und Trojanern – und das, obwohl man dachte, der PC wäre virensicher – gibt es leider viel zu häufig. Vor ein paar Tagen hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) PC-Nutzer dazu angehalten, sich besser vor Cyber-Angriffen zu schützen.

Es wurden einige Empfehlungen ausgesprochen, wie man seinen PC sicher nutzen kann. Und da kann man an sich schon Fehler bei der Nutzung von Internet-Browsern machen. Das BSI empfiehlt hier den Google Chrome Browser. Der Clou bei Chrome ist die Sandbox-Technologie, mit der man sich vor eintreffenden Daten aus dem Netz schützen kann. Der Leichtsinn der User macht es für die Täter zu einem Leichten, wenn es um das Herausspionieren von Passwörtern, Kreditkarteninformationen und Zugangsdaten generell geht.

Aber auch Familien sollten sich dem Thema annehmen. Eltern fragen ihre Kinder selten, was sie im Internet alles gesehen haben, doch das kann ganz schnell nach hinten losgehen. Das Web ist quasi unendlich und so planlos, wie sich Erwachsene manchmal fühlen, so geht es auch den Kindern, nur müssen diese von ihren Eltern geschützt werden. Das hat nichts mit Kontrolle zu tun, sondern mit Hilfe beim sich Zurechtfinden.

Wer glaubt, er bräuchte keine Firewall, weil er einen Router hat, der irrt. Ein Router verhindert zwar das Eindringen von Fremden im eigenen Internet, doch wenn sich jemand in den Rechner eingehackt hat, dann bringt der Router herzlich wenig. Hierzu benötigt man auf jeden Fall eine Windows-Firewall, die verhindern kann, dass die Daten vom Rechner geklaut werden können.

Wer glaubt, er bräuchte ebenso wenig einen Virenschutz, weil er nur auf seriösen Seiten unterwegs ist, der irrt ebenfalls, denn alle Server können von einem Virus befallen werden.

Transparency Report von Google

© MacX - Fotolia.com

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Das Internet soll die Erde zu einem offeneren, vernetzteren und transparenteren Planeten machen. Gerade der Transparency Report von Google macht den Idealisten jedoch sorgen: Die Zahl der Löschanfragen ist 2011 massiv angestiegen. Auch Anfragen nach Nutzerdaten hätten zugenommen, was wiederum Datenschützern Sorgen bereiten dürfte.

Die meisten Löschanfragen kamen aus den USA. Sie bezogen sich auf 6 192 verschiedene Inhalte – mehr als viermal so viele wie noch 2010. In mehr als neun von zehn Fällen kam Google diesen Gesuchen auch tatsächlich nach. 

Dass die Rechtssprechung in Bezug auf Internet-Inhalte in jedem Land anders ist, zeigte sich auch im Verhältnis des amerikanischen Internet-Unternehmens zu Anfragen aus anderen Jurisdiktionen. So leistete Google keiner einzigen der 219 Anfragen folge, die aus Russland, der Türkei und aus Ungarn kamen. Diese Diskrepanz zwischen Wertvorstellungen hat die für den Transparency Bericht verantwortliche Google Policy Analystin, Dorothy Chou, in ihrem Blogpost zum Bericht auch angesprochen. Sie zeigte sich besorgt darüber, dass Zensurversuche zunehmend auch aus westlichen Demokratien stammen. Dabei erwähnte sie insbesondere Polen und Spanien. 

Der Transparency-Bericht erzählt nichts über die Zusammenarbeit mit den US-Kriminalbehörden, wenn es um die Verfolgung von Kriminellen geht. Experten vermuten aber, dass der Anstieg der allgemeinen Anfragen und die hohe Zustimmungsrate darauf zurückzuführen sind, dass Google in die Pflicht genommen wird, bei dringenden Suchanfragen IP-Adressen seiner Nutzer herauszugeben. Das Unternehmen selbst sagt dazu nur, die Zusammenarbeit mit den Behörden „funktioniere“. 

Wer hier Geheimniskrämerei vermutet, sollte allerdings bedenken, dass Google noch ziemlich gut da steht. Es ist bisher der einzige Internet-Dienstleister, der einen solchen Bericht überhaupt vorlegt. Bei anderen Unternehmen würde auch eine sehr enge Zusammenarbeit mit den Behörden in keiner Statistik auftauchen.