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Trickbetrüger arbeiten mit Telefon und Software

Betrüger am Telefon - Foto von: © Sandra Knopp - Fotolia.com

Betrüger am Telefon - Foto von: © Sandra Knopp - Fotolia.com

Betrüger auf aller Welt sind meistens sehr kreativ, wenn es darum geht, sich neue Betrugsmethoden einfallen zu lassen. Aktuell warnen die Verbraucherzentralen in Deutschland vor einer neuen Methode des Computerbetruges. Bei dieser Masche versuchen Kriminelle via Telefon, unerfahrene PC-Nutzer davon zu überzeugen, dass sie auf ihren Computer eine Fernwartungssoftware installieren müssen. Dabei handelt es sich jedoch um sogenannte Trojaner. Nach der Installation der Software können die Betrüger die Rechner ihrer Opfer manipulieren sowie sensible Daten ausspähen. In manchen Fällen verlangen sie sogar eine Gebühr für den geleisteten “Service”.

So arbeiten die Betrüger

Aktuell warnen einige Verbraucherzentralen auf ihren Internetseite vor der neuen Betrugsmasche. Laut Informationen der Verbraucherschützer arbeiten die Betrüger meistens am Telefon und benutzen eine spezielle Software. Die ausgesuchten Opfer bekommen in der Regel einen Anruf von englisch sprechenden Mitarbeitern einer mutmaßlichen Servicefirma. Sobald die Brüter merken, dass am anderen Ende der Leitung ein unerfahrener Nutzer ist, versuchen sie, ihn davon zu überzeugen, dass etwas mit seinem heimischen Rechner nicht in Ordnung und daher eine dringende Wartung notwendig ist. Dabei werden die unterschiedlichsten Gründe genannt, warum eine Wartung dringend vorgenommen werden muss. In manchen Fällen wird zum Beispiel behauptet, dass die Lizenzen für bestimmte Programme nicht mehr gültig sind. Sobald die Betrüger ihre Opfer davon überzeugt haben, dass ein Problem besteht und eine Wartung daher unabdingbar ist, bieten sie auch die mutmaßliche Lösung an. Die Installation einer Fernwartungssoftware ist nach Darstellung der Betrüger die einzig mögliche Lösung.

Wenn die Opfer tatsächlich auf den Trick hereinfallen, können sich die Angreifer Zugang zum Computer verschaffen und beliebig darüber verfügen. Dabei können sensible Daten eingesehen und missbraucht werden.

Microsoft: Sicherheitslücke geschlossen

Microsoft schließt Sicherheitslücke beim Internet Explorer - Foto von: © maxkabakov - Fotolia.com

Microsoft schließt Sicherheitslücke beim Internet Explorer - Foto von: © maxkabakov - Fotolia.com

Softwareriese Microsoft hält ein umfangreiches Update für die aufgetretene Sicherheitslücke im Internet Explorer bereit, das am Donnerstag runterzuladen sein soll. Es sei einfacher zu installieren als die bisherige Übergangslösung, ließ der Konzern in einem Blog wissen. Diese Übergangslösung beinhaltete eine Änderung der Einstellungen und der Installation der Softwarekomponente EMET (Enhanced Mitigation Experience Toolkit) – fachkundige PC-User wussten damit etwas anzufangen, der Rest der Welt wohl eher nicht.

Von dem Sicherheitsleck, durch das ein Computer mit einem Trojaner (versteckte Software, die z. B. Daten sammelt und klaut) infiziert werden kann – es reicht bereits der Aufruf einer mit Schadsoftware präparierten Homepage –, sind die Internet Explorer (I.E.) Versionen 7 und 8 unter Windows XP bzw. die Versionen 8 und 9 unter dem noch aktuellen Microsoft Betriebssystem Windows 7 betroffen. Den I.E. 10, der zusammen mit Windows 8 Ende Oktober auf den Markt kommt, betrifft dies nicht – er ist anders konzipiert.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rät daher Internet-Usern, die den Explorer verwenden, so lange auf andere Browser umzusteigen, bis Microsoft das Problem restlos und nachweisbar behoben hat.

Microsoft teilte indes mit, dass bisher nur wenige Nutzer Ziel einer Attacke geworden seien. Zum Glück …! Das ab Donnerstag zur Verfügung stehende Sicherheits-Patch soll die aufgetretene Lücke nun vollends schließen.

In Deutschland nutzen derzeit rund 31 Prozent aller Internetuser zum Browsen im Netz Microsofts Explorer. Die meisten Deutschen, über 35 Prozent, setzen jedoch auf den Firefox von Mozilla, den es seit 2004 gibt. Er ist für viele übersichtlicher, einfacher zu bedienen und vor allem sicherer.
Weltweit hat jedoch nach wie vor der Internet Explorer die Nase vorn – über 53 Prozent der User nutzen ihn. Auf Platz drei im weltweiten sowie Deutschlandweiten „Browser-Ranking“ liegt Googles Chrome.

Den Windows-PC vor Attacken schützen

© Stefan Rajewski - Fotolia.com

© Stefan Rajewski - Fotolia.com

PC und Sicherheit – das sind zwei Begriffe, die nicht immer zusammenpassen. Meldungen von Viren und Trojanern – und das, obwohl man dachte, der PC wäre virensicher – gibt es leider viel zu häufig. Vor ein paar Tagen hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) PC-Nutzer dazu angehalten, sich besser vor Cyber-Angriffen zu schützen.

Es wurden einige Empfehlungen ausgesprochen, wie man seinen PC sicher nutzen kann. Und da kann man an sich schon Fehler bei der Nutzung von Internet-Browsern machen. Das BSI empfiehlt hier den Google Chrome Browser. Der Clou bei Chrome ist die Sandbox-Technologie, mit der man sich vor eintreffenden Daten aus dem Netz schützen kann. Der Leichtsinn der User macht es für die Täter zu einem Leichten, wenn es um das Herausspionieren von Passwörtern, Kreditkarteninformationen und Zugangsdaten generell geht.

Aber auch Familien sollten sich dem Thema annehmen. Eltern fragen ihre Kinder selten, was sie im Internet alles gesehen haben, doch das kann ganz schnell nach hinten losgehen. Das Web ist quasi unendlich und so planlos, wie sich Erwachsene manchmal fühlen, so geht es auch den Kindern, nur müssen diese von ihren Eltern geschützt werden. Das hat nichts mit Kontrolle zu tun, sondern mit Hilfe beim sich Zurechtfinden.

Wer glaubt, er bräuchte keine Firewall, weil er einen Router hat, der irrt. Ein Router verhindert zwar das Eindringen von Fremden im eigenen Internet, doch wenn sich jemand in den Rechner eingehackt hat, dann bringt der Router herzlich wenig. Hierzu benötigt man auf jeden Fall eine Windows-Firewall, die verhindern kann, dass die Daten vom Rechner geklaut werden können.

Wer glaubt, er bräuchte ebenso wenig einen Virenschutz, weil er nur auf seriösen Seiten unterwegs ist, der irrt ebenfalls, denn alle Server können von einem Virus befallen werden.

Wie erkennt man einen Virus auf dem PC?

© panthermedia/net Vladimir Mucibabic

© panthermedia/net Vladimir Mucibabic

Als die Welt der Computer begann auf das Phänomen der Viren aufmerksam zu werden, hieß ein Befall mit den gemeinen Cyber-Würmer oft, dass der Rechner danach reif für die Schrottpresse war. Die damaligen Viren zielten auf lebenswichtige Funktionen innerhalb der Schaltkreise alter Rechenkisten ab und hatten nicht selten Erfolg mit ihren tödlichen Zielen. Heutzutage gehen Programmierer von Computer-Viren wesentlich diskreter vor. Breitbandinternetzugänge sind mittlerweile so verbreitet, dass sie zur Standardausrüstung eines jeden Haushalts gehören. Wichtige Geldtransaktionen und höchst-private Daten werden selbstverständlich über das Internet ausgetauscht. Es ist der Leichtsinn der User, die skrupellosen Hackern jedes Jahr Umsätze in Millionenhöhe bescheren.

Die Viren von heute arbeiten im Hintergrund. Sie sitzen innerhalb vermeintlich nützlicher Online-Tools, oder installierten Programmen, in Scripten und Add-Ons. Für Virenscanner wird es immer schwerer schlechten von gutem Code zu unterscheiden und so sitzen die Schädlinge oft monatelang unentdeckt im Quellcode und können so immensen Schaden anrichten. Nicht selten spähen sie Kreditkartennummern, Adressen, Passwörter und private Nachricht aus, die dann von Programmierer gezielt genutzt werden können, um dem entsprechenden Usern wirtschaftlich, aber auch privat zu schaden.

Ein Indiz für den Befall mit sogenannter „Malware“ (schlechter Software) kann eine Abnahme an Rechenleistung sein. Wo früher noch Browserfenster in Sekundenbruchteile aufgingen, wartet der User dann oft minutenlang gelangweilt vor dem Bildschirm und wartet bis sich das ersehnte Fenster öffnet. In diesem Falle ist es ratsam den gesamten Computer einem eingehenden Check zu unterziehen. Es gibt spezielle Programme, die oft sogar kostenfrei downloadbar sind, über die es möglich wird genau anzuzeigen, welche Programme geöffnet sind. Oft wird dies vom Windows-eigenen Task-Manager nicht ausreichend dargestellt.

Viele dieser bösartigen Programme greifen auch gezielt Virenprogramme an, um unentdeckt zu bleiben. Es lohnt sich also die Scanner auf eine boot-fähige CD zu brennen. Diese kann von der Malware nicht verändert werden und bietet somit einen besseren Schutz als herkömmliche Programme.

Viren auf dem PC – Erste Hilfe für den Rechner

© Calado - Fotolia.com

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Viren können dem Rechner das Leben schwer machen. Doch was tun, wenn der PC nicht mehr das tun möchte, was man ihm sagt und man den Verdacht nicht los wird, dass der Rechner virenverseucht ist?

Oftmals reicht es, wenn man seinen PC mit der Software durchsuchen und die Viren bereinigen lässt. Deswegen sollte Ihr erster Schritt, das Downloaden von einem Virenscanner sein. Diese gibt es in vielen Fällen schon kostenlos zum Herunterladen.
Scanner gibt es als ISO-Dateien kostenlos im Netz. Entweder sie speichern die Software auf einen USB-Stick oder über einen Doppelklick, als Datei, auf dem Rechner selbst. Beachten sie jedoch, dass sie hierfür Administratorrechte benötigen.
Wenn Sie sich für die Speicherung über einen Stick entschieden haben, benötigen Sie ein passendes Tool, das ihnen der Softwarehersteller meistens bereits mit dem Runterladen der Software, anbietet. Der USB-Rescue-Disk-Maker sichert ihnen ebenfalls zu, dass die Dateien, die Sie bereits auf ihrem Stick haben, auch erhalten bleiben.
So wird der Bootsektor auf dem Stick installiert und es werden lediglich die erforderlichen Dateien für die Rettungs-CD gespeichert. Für diesen Vorgang benötigt man einen Stick mit mindestens 200 Megabyte (MB) Speicherplatz.
Die Grundregel beim Durchkämmen des Rechners – der PC sollte nicht aus dem Betrieb heraus mit dem Virenscannen beauftragt werden. Zuvor sollte man den Rechner herunter- und wieder hochfahren. Auf diese Weise werden auch Rootkits gefunden, die im Fortlauf verloren gegangen wären.
Wird das Virus auf diese Weise nicht gefunden, sollte man über die Neubespielung des Rechners nachdenken. Die Dateien lassen sich auf einem externen Speicherplatz retten.
Wer den Virus alleine nicht finden und löschen kann, der sollte den Rechner professionell reparieren lassen. Reparaturgeschäfte gibt es in fast allen größeren Städten.