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Google: Mit Schmuck gegen Hacker

So kennen wir den USB-Stick - kommt er bald als Schmuck daher? - Foto von: © Nomad_Soul - Fotolia.com

So kennen wir den USB-Stick - kommt er bald als Schmuck daher? - Foto von: © Nomad_Soul - Fotolia.com

Neues vom Suchmaschinengiganten Google: Mit USB-Schmuck will der US-amerikanische Konzern künftig Hackern und Cyberkriminellen die Arbeit schwerer machen. Der Internetriese soll an einem Fingerring arbeiten, der via USB mit einem Computer oder Tablet verbunden werden kann.

Ist der Passwortdschungel bald vorbei?

Jeder Internetnutzer kennt das Problem: Ob beim Online-Banking, Email-Account oder der eigenen Facebook-Seite, überall braucht es ein Passwort und am besten auch noch unterschiedliche und möglichst komplexe. Doch selbst diese Sicherheitsmechanismen reichen Google noch nicht aus. Um sich künftig nicht mehr schwer zu merkende Passwörter einprügeln zu müssen, arbeitet der Konzern mit Sitz in Kalifornien an einer Hardwarelösung. Diese soll laut Googles Angaben sicherer als die gängige Lösung beim Mobile Banking sein. Diese besteht aus einem zweiteiligen Kennwortsystem und einer zufällig erstellten, nur einmal gültigen Code-Nummer.

Das mobile USB-Schloss

Wird der Fingerring angelegt und mit dem Computer oder Mobile Device verbunden, soll dieser bei Programmen und im Internet die Identität des jeweiligen Nutzers verifizieren und so alle benötigten Passwörter freigeben. Der Passwortdschungel könnte also bald Schnee von gestern sein.

Auf USB-Schmuck ist der millionenschwere Konzern übrigens nur gekommen, weil dieser immer am Körper getragen werden kann und das Risiko, den Ring zu verlieren oder zu vergessen, minimal ist. Angeblich denkt Google aber auch über eine direkte Integration in Smartphones nach. Neben Ringen sollen auch andere Accessoires in der Planung sein.

Noch handelt es sich aber lediglich um Studien. Wann das mobile USB-Schloss kommen wird und in welcher endgültigen Form, darüber kann zum jetzigen Zeitpunkt nur spekuliert werden. Dass aber neue Sicherheitsmechanismen kommen werden, ist ein Ding der Gewissheit. Täglich fallen viele Internetnutzer auf Phishing-Attacken herein und geben leichtfertig ihre gesamten virtuellen Daten preis. Die Verbindung von Hard- und Software, physischer Identitätskontrolle und Passwörtern, ist eine vielversprechende Lösung.

Das private WLAN-Netz sichern

© WoGi - Fotolia.com

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Zu einem privaten WLAN (also ein drahtloses lokales Netzwerk) kann sich im Grunde genommen jeder Zugang verschaffen, wenn es nicht gut geschützt ist. Damit das nicht passiert, sollte man ein paar Sicherheitstipps befolgen. Zuerst sollte man sein WLAN daheim mit einem persönlichen Administratorpasswort versehen. Das besteht im Idealfall aus (großen und kleinen) Buchstaben und Zahlen und ist zufällig. Den Access Point (“Funkzugangspunkt”: ein Gerät, dass als Schnittstelle für kabellose Kommunikationsgeräte dient, z.B. Router) sollte man am besten kabelgebunden einrichten. Auch der Netzwerkname (denn das Netzwerk kann jeder “suchen”) sollte keinen Bezug zu Wohnort, Name und dergleichen herstellen. Des weiteren sollte er auch keine Herstellernamen oder Gerätetypen enthalten. Denn so könnten Angreifer bereits bekannte Sicherheitslücken bei diesen Geräten ermitteln und sich dadurch kinderleicht Zugang verschaffen.

Wichtig ist es auch, das Netz zu verschlüsseln. Auf ein unverschlüsseltes Netz haben Unbefugte direkt Zugriff – und damit auch auf die übertragenen Daten. Das Verfahren WPA, eine Verschlüsselungsmethode, wird dazu vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik empfohlen. Auch hier gilt: Je komplexer das Passwort, desto besser. Es sollte aus mindestens 20 Zeichen bestehen. 

Dann kann man noch einen MAC-Filter einrichten. Manche Router bieten diese Option, die man auch nutzen sollte. Denn nur WLAN-Karten, die persönlich freigegeben wurden, können dann, nachdem die MAC-Adressen überprüft worden sind, Zugang erhalten. Ausserdem sollte man das drahtlose Netzwerk ausschalten, wenn es gerade nicht in Benutzung ist. Eine einfache, aber sehr effektive Art, sein Netzwerk zu schützen. 

Zu guter Letzt sollte man immer darauf achten, dass die Firmware des Routers im auf dem neuesten Stand ist. Am besten Updates sofort anwenden!

Pishing: Was ist das und was kann man dagegen tun?

© roxcon - Fotolia.com

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Wenn man im Internet unterwegs ist, kann man jede Menge erleben. So hat es dieser Dienst in den letzten Jahren geschafft, das Leben ungemein zu erleichtern. So kann man mittlerweile online einkaufen, Überweisungen tätigen oder sich einfach mit Freunden treffen. Doch diese ganzen Dienste haben natürlich auch einen erheblichen Nachteil. So gibt man auf allen Seiten Zugangsdaten ein, die meistens aus einem Nutzernamen (oder der E-Mail) und einem Passwort bestehen. Hinzu kommt, dass gerade beim Online-Banking auch häufig Dinge wie die PIN abgefragt werden. Dies stellt an sich alles kein Problem dar – wäre da nicht die Kriminialität.

Noch nie war es für Betrüger rentabler, Menschen über das Internet zu beklauen. So sind Schädlinge wie Viren, Trojaner oder Würmer jedem bekannt, doch das “Pishing” stellt dabei eine ganz neue Gefahr dar. Dabei handelt es sich um das “Fischen nach Passwörten”, daher auch der Name. Es werden E-Mails rausgeschickt, die den Anschein erwecken, als seien sie von einer seriösen Bank, Krankenversicherung oder anderen Firma. Darin wird dann häufig der Nutzer dazu aufgefordert, seine Nutzerdaten zu aktualisieren oder zu bestätigen. Dabei wird er auf Seiten weitergeleitet, die der eigentlichen Firma täuschend echt sehen. Wenn man dort nun seine Daten eingibt, sendet man diese automatisch an den Betrüger und steht somit vor einem großen Problem.

Doch was kann man dagegen tun? Am wichtigsten ist es dabei, immer die Augen offen zu halten und nicht zu naiv durchs Internet zu surfen. Das bedeutet, dass man immer zweimal darauf schauen sollte, ob man irgendwo streng vertrauliche Daten eingibt. Wenn man merkt, dass man ein Opfer dieser Tat geworden ist, sollte man unverzüglich seine Zugangsdaten ändern und diesen Missbrauch auch melden. Außerdem empfiehlt es sich, nicht überall das gleiche Passwort zu besitzen, da sonst bei einem Betrug alle Konten in Gefahr sind.

App hilft gegen Hacker-Übergriffe

© yellowj - Fotolia.com

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Fraunhofer SIT hat eine App entwickelt, die es Hackern unmöglich machen soll, Passwörter oder PIN-Nummern zu klauen. 

Oft hat man so viele Passwörter und PINs, dass man sie sich gar nicht merken kann. Die App iMobileSitter verwaltet diese Zugangsdaten und schützt sie durch ein sehr schlaues Verfahren. Die Daten sind durch ein “Masterpasswort” geschützt. Doch egal, ob man hier das richtige oder das falsche eingibt, es werden immer Zugangscodes angezeigt – nun weiß man aber nicht, ob diese richtig sind! Diese Zahlen (bei PINs zum Beispiel zwischen 0000 und 9999) wurden dann rein zufällig generiert. Um diese zufälligen Zahlenfolgen zu generieren, muss der Nutzer sein iPhone nur kräftig schütteln. Der Hacker wird von der iMobileSitter-App also gezielt in die Irre geführt. Erst beispielsweise am Geldautomaten merken sie dann, dass die geklaute PIN gar nicht die richtige war. 

Mit der iMobileSitter-App will Fraunhofer SIT der immer größer werdenden Bedrohung durch Hackerangriffe einen Riegel vorschieben. Normalerweise können die üblichen Passwortspeicher mit bestimmten Werkzeugen oder auch Cloud-Diensten ziemlich zügig geknackt werden. Dadurch können Hacker innerhalb von wenigen Minuten an die geschützten Passwörter von Bankkontos, E-Mail-Accounts, Social-Media-Diensten und so weiter kommen. Durch iMobileSitter soll die Sache für Eindringlinge mit böswilligen Absichten jetzt nicht nur komplizierter, sondern gleich schier unmöglich werden. 
 
Die iMobileSitter-App ist für 4,99 Euro im AppStore erhältlich. Fraunhofer SIT will die Software erstmals auf der CeBIT am Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung vorstellen.