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Microsoft: Sicherheitslücke geschlossen

Microsoft schließt Sicherheitslücke beim Internet Explorer - Foto von: © maxkabakov - Fotolia.com

Microsoft schließt Sicherheitslücke beim Internet Explorer - Foto von: © maxkabakov - Fotolia.com

Softwareriese Microsoft hält ein umfangreiches Update für die aufgetretene Sicherheitslücke im Internet Explorer bereit, das am Donnerstag runterzuladen sein soll. Es sei einfacher zu installieren als die bisherige Übergangslösung, ließ der Konzern in einem Blog wissen. Diese Übergangslösung beinhaltete eine Änderung der Einstellungen und der Installation der Softwarekomponente EMET (Enhanced Mitigation Experience Toolkit) – fachkundige PC-User wussten damit etwas anzufangen, der Rest der Welt wohl eher nicht.

Von dem Sicherheitsleck, durch das ein Computer mit einem Trojaner (versteckte Software, die z. B. Daten sammelt und klaut) infiziert werden kann – es reicht bereits der Aufruf einer mit Schadsoftware präparierten Homepage –, sind die Internet Explorer (I.E.) Versionen 7 und 8 unter Windows XP bzw. die Versionen 8 und 9 unter dem noch aktuellen Microsoft Betriebssystem Windows 7 betroffen. Den I.E. 10, der zusammen mit Windows 8 Ende Oktober auf den Markt kommt, betrifft dies nicht – er ist anders konzipiert.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rät daher Internet-Usern, die den Explorer verwenden, so lange auf andere Browser umzusteigen, bis Microsoft das Problem restlos und nachweisbar behoben hat.

Microsoft teilte indes mit, dass bisher nur wenige Nutzer Ziel einer Attacke geworden seien. Zum Glück …! Das ab Donnerstag zur Verfügung stehende Sicherheits-Patch soll die aufgetretene Lücke nun vollends schließen.

In Deutschland nutzen derzeit rund 31 Prozent aller Internetuser zum Browsen im Netz Microsofts Explorer. Die meisten Deutschen, über 35 Prozent, setzen jedoch auf den Firefox von Mozilla, den es seit 2004 gibt. Er ist für viele übersichtlicher, einfacher zu bedienen und vor allem sicherer.
Weltweit hat jedoch nach wie vor der Internet Explorer die Nase vorn – über 53 Prozent der User nutzen ihn. Auf Platz drei im weltweiten sowie Deutschlandweiten „Browser-Ranking“ liegt Googles Chrome.

EU fördert “e-Skills” von Arbeitnehmern

© aerogondo - Fotolia.com

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Der Berufsmarkt in der IT-Branche boomt immer weiter. So gibt es kaum eine andere Branche, in der so regelmäßig neue Jobs geschaffen werden. Dies hat natürlich auch zur Folge, dass immer mehr neue Arbeitnehmer gesucht werden, die natürlich über die entsprechenden Kenntnisse verfügen. Doch gerade in diesem Bereich beklagen sich viele Unternehmen über einen entsprechenden Fachkräftemangel. Deswegen gibt es nun die “e-Skill Week 2012“, welche jungen Leuten dieses Berufsfeld schmackhaft machen soll. Denn derzeit ist auch ein großes Problem, dass die der der jugendlichen Arbeitslosen immer weiter zunimmt. Gerade in Spanien ist mittlerweile jeder zweite Jugendliche arbeitslos und auf ganz Europa betrachtet ist es zumindest jeder fünfte. Gerade deswegen wenden sich die “e-Skill” vorrangig an Jugendliche. Ein besonderer Fokus wird dabei auch noch einmal auf die weiblichen Geschöpfe gelegt, da derzeit nur 20 % der Informatikstudenten weiblich sind.

Deutschland ist dabei jedoch ein positives Beispiel, da die Anzahl der besuchten Informatikstudiengänge deutlich zugenommen hat, während sie im restlichen Europa jedoch stagnieren oder gar rückläufig sind. Genau dort muss nun angepackt werden, um auch eigene Auszubildende in den Beruf zu bringen und nicht wieder einen großen Arbeitnehmerinport aus Asien zu tätigen, während die eigenen Bürger arbeitslos auf der Straße sitzen. 

Ein weiterer Grund dieser “e-Skill Week” ist außerdem auch, dass mittlerweile in fast jedem Beruf sehr gute EDV-Kenntnisse vorausgesetzt werden und sich dies nicht nur auf IT-Jobs bezieht. Prognosen sagen, dass spätestens 2015 dies ein elementares Voraussetzungsmerkmal sei, um auf dem Arbeitsmarkt überhaupt nocht bestehen zu können. Dies bedeutet natürlich auch, dass es gerade für ältere Menschen immer schwerer wird, sich zu behaupten.

Die Gefahren von Data Governance

© wwwebmeister - Fotolia.com

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Die Bedrohung von Innen ist genauso wichtig einzuschätzen wie die Bedrohung von Außen. Zu diesem Schluss kommen viele Unternehmen, wenn sie auf ihre IT-Daten schauen. Heutzutage ist es keine Seltenheit, dass ein Mitarbeiter einen Zugriff auf fast alle Daten hat und diese auch verändern kann, wenn er wollte. Somit könnte er der Firma auch einen erheblichen Schaden zufügen – ohne dass man im Endeffekt identifzieren kann, wer diesen Angriff ausgeübt hat. Den Betrieben geht es dabei nicht um Vertrauen, sondern um die Sicherheit. 

Denn es wäre schwer sich vorzustellen, was passiert, wenn ein Mitarbeiter aus Versehen die halbe Datenbank eines Unternehmens löscht. Oder aber auch, wenn ein Mitarbeiter X eine Mail abschickt oder eine bekommt, die sich in das System einloggt. Daher überlegen viele Unternehmen nun, dass sie ihre Daten intern absichern. Bei einigen Unternehmen ist es mittlerweile auch keine Seltenheit mehr, dass man eine Mail nicht öffnen und verarbeiten kann, wenn die IT-Abteilung nicht zurückverfolgen kann, woher die Mail eigentlich kam und was mit ihr geschah. 

Eine Sicherheitsfirma hat nun ein automatisiertes Verfahren entwickelt, das helfen soll, die Daten automatisch schützen zu lassen. Somit sind die Daten auch von Innen geschützt. Hier kann das Unternehmen prüfen, wer einen Zugang zu den Daten hat, wo sie gespeichert sind und wie sie genutzt werden können und vor allem die Frage: Wer darf sie nutzen. 

Meistens sind für die Mitarbeiter eines Unternehmens Daten zugänglich, die sie eigentlich gar nicht bräuchten, theoretisch aber verändern können und so dem Unternehmen einen Schaden zufügen können, der nicht zu ermessen ist. Um dem vorzubeugen, lohnt es, sich mit den verschiedensten IT-Sicherheits-Dienstleistungen auseinander zu setzen.