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Wer nicht hacken kann, bezahlt Andere dafür

Wie sicher ist das Internet? Hacker bieten bereits ihre Dienstleistungen im Interent für jedermann an.  - Foto von: © maxkabakov - Fotolia.com

Wie sicher ist das Internet? Hacker bieten bereits ihre Dienstleistungen im Interent für jedermann an. - Foto von: © maxkabakov - Fotolia.com

Die Diskussion über die Sensibilität unserer Daten ist heute aktueller denn je. Fast täglich geben wir im Internet Daten preis, sei es beim Internetshopping, bei der unsere Lieferadresse erforderlich ist, oder beim schlichten Einloggen in unseren E-Mail-Account. Umso erschreckender ist es, zu wissen, was die Sicherheitsfirma Trend Micro bei einer Forschungsarbeit namens „Russian Underground 101“ in Erfahrung gebracht hat. Aus diesem geht hervor, dass es in Russland (und vermutlich nicht nur dort) ein Leichtes ist, an sensible Daten heranzukommen. Ein gerade zu florierender Markt an diesen dubiosen Dienstleistungen findet sich dort im Web. Mit geradezu offensichtlicher Werbung preisen sie Produkte und Dienstleistungen im Datenklaugewerbe an.

Hacker buchen zu Discount-Preisen

Und wer jetzt denkt, dass sie sich solche kriminellen Handlungen doch sicher teuer bezahlen lassen, der täuscht sich gewaltig. Zu Spottpreisen ist jeder in der Lage, sich zu holen, was er braucht. Dazu muss er weder Hacker sein, noch sich in der Hacker-Community auskennen. Einfach bestellen und los geht’s. Sie trauen ihrer Freundin nicht? Für 350 Dollar sind Sie im Besitz eines Trojaners, der es möglich macht, alle ein- und ausgehenden SMS mitlesen zu können. Und gratis dazu macht man sich strafbar.

Für Profis und Kleinkriminelle

Für 1300 Dollar bietet jemand auf einer Online-Plattform ein Programm, mit dem man angeblich Bankdaten knacken kann. Doch auch für den sparsamen Kleinkriminellen ist etwas dabei: Wie wäre es mit 1 Millionen Spam-E-Mails für zehn Dollar? Oder einem Werkzeug für den handlichen Passwort-Klau für acht Dollar? Die Möglichkeiten sind Vielfältig, ebenso wie die Preisklassen. Wer zu faul oder zu dumm zum Selberhacken ist, findet im Dienstleistungsbereich Menschen, die ihm für 1200 Dollar einen Monat in Sachen „DDoS-Service“ zu Verfügung stehen und Angriffe auf Computer ausüben. Sollte der drastische Bericht der Sicherheitsfirma Trend Micro annähernd stimmen, ist es erschreckend, was für eine leichte Beute unsere Daten sind. Für Menschen mit nur einem Funken krimineller Energie wird durch das Internet die Hemmschwelle mehr und mehr gesenkt. Umso aktueller steht die Frage im Raum, wie sicher das Internet wirklich ist und wie man die Sicherheit verbessern kann.

“Family Safety” von Microsoft

© iceteastock - Fotolia.com

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Heutzutage gehört eine Kindersicherungzum Standard eines jeden Betriebssystems. Das Internet dient als Informationsquelle, birgt aber auch Gefahren, vor allem für Kinder. Um Kinder optimal zu schützen, liefert Windows für sein Betriebssystem Windows 7 die Kindersicherung Windows Live Family Safety mit. Mit diesem Programm wird es Eltern ermöglicht den Zugang zum Internet und zum PC für Jugendliche und Kinder zu kontrollieren.

Das Programm bekommt man kostenlos und ist derzeit ausschließlich für Windows erhältlich. Aber auch nur für die Betriebssysteme ab Windows Vista. Eltern, die noch das alte System Windows XP nutzen,  können das Programm leider nicht installieren. Neben dem aktuellen Betriebssystem ist ein schneller Prozessor und ein Gigabyte Arbeitsspeicher vonnöten um das Programm zum Laufen zu kriegen.
Die eigentliche Installation verläuft schnell und unkompliziert. Im Rahmen der Windows Live Essentials 2011 muss eine kleine Setup-Datei aus dem Internet heruntergeladen werden, die Installation verläuft anschließend von selbst und dauert in der Regel nicht länger als fünf Minuten.
Die Grundeinstellungen für Windows Live Family Safety 2011 sind identisch mit denen anderer Kindersicherungen. Zu allererst sollten eigene Nutzerkonten erstellt werden für die Kinder um dort die Einstellungen für die verschiedenen Programme treffen zu können. Wenn ein administratives Nutzerkonto erstellt wurde, kann Windows Live Family Safety 2011 über das Startmenü gestartet werden. Das Programm fragt zunächst nach der Windows Live ID. Diese kann man innerhalb weniger Minuten einrichten. Mit Hilfe von Windows Live können Eltern nun über jeden beliebigen Rechner auf die Kindersicherung zu greifen. Diese verfügt über sechs verschiedene Sicherheitsstufen, von einem sehr eingeschränkten Zugriff bis hin zum komplett freien Surfen. Wenn Kinder auf eine Seite stoßen, die von Windows Live Family Safety als anstößig oder nicht kindgerecht eingestuft wird, erscheint ein Stopp-Schild. Die Kinder können nun über einen Button Kontakt zu den Eltern aufnehmen und sie fragen, ob die Seite doch freigegeben werden darf. Darüber hinaus kann mit dem Programm von Windows auch minutengenau der Zugriff auf soziale Netzwerke reguliert werden. Im großen und ganzen ist Windows Live Family Safety ein empfehlenswertes Programm, dass über die Sicherheit und Kontrolle herkömmlicher Kindersicherungen hinaus geht.

Im Kampf gegen den Cyberkrieg

© Kheng Guan Toh - Fotolia.com

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Die Welt ist im Aufschrei. Das Leben hat sich in den letzten Jahren vermehrt dem Internt angepasst. Wie eine zweite virtuelle Welt findet sie in den Computern statt. Umso mehr Menschen das Internet besuchen und dort anzutreffen sind, je mehr Missbräuche häufen sich dort an. Doch nicht nur der normale und kleine Verbaucher ist im Internet aktiv, auch riesige Unternehmen, Regierungen und ganze Staaten. 

Das Internet ist eine Konstante. Eine Konstante, in der Sicherheit keine Konstante sein kann. Ständige Neuentwicklungen von Viren, Daten, Würmern macht es den Schützern schwer, die Sicherheit vor ungeliebten Angriffen zu bewahren. Doch sie ist wichtig. Im Vergleich zu einem möglichen Schaden ist es wichtig, auf den Fakt der Interntsicherheit zu setzen. 

Viele Hacker greifen private und persönliche Daten von Kunden riesiger Unternhemen ab. Sie verkaufen sie. Sie legen Unternehmen lahm. Manche Regierungen reden schon vom Internetterrorismus. Im letzten Jahr musste es auch der Elektronik-Gigant Sony über sich ergehen lassen. Hacker klauten Daten von Sony-Kunden. Im Iran wurde 2010 eine Atomanlage still gelegt – durch einen Hackerangriff. 

Die Schäden allein in Deutschland gehen laut dem Bundeskriminalamt in zweistellige Milliardenhöhen. Doch besonders die Computerfirmen untersuchen das Internet. Firmen wie IBM analysieren die Gefilde des Internets auf Schwächen, untersuchen fragwürdige Software. Viele Unternehmen wird das immer mehr bewusst. Sie rüsten ihre Sicherheit auf. Und damit liegen sie im Trend. Denn mehr als 20 Milliarden Dollar konnte die Sicherheitsprogramme in diesem Jahr als Erlös feiern, der zeigt, dass die Sicherheit im Internet eine wichtige Komponente geworden ist. Ob sie den Sprung zur Konstante schafft, wird sich in den nächsten Jahren zeigen.