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Windows 8: Ratgeber “sichern und wiederherstellen”

Betriebssystem Windows - Foto von: © XtravaganT - Fotolia.com

Betriebssystem Windows - Foto von: © XtravaganT - Fotolia.com

Bei der aktuellen achten Version von Microsofts Betriebssystem Windows funktioniert einiges anderes. Auch die Datensicherung wurde grundlegend verändert und verfügt so über mehr Funktionen und Features. Auch wenig versierten Windows-Kunden soll so ermöglicht werden, schnell und problemlos den eigenen Computer zurückzusetzen oder eine ältere Version des Betriebssystems wieder herzustellen.

So geht’s:

Um auf Windows 8 Daten zu sichern und wiederherzustellen, muss man ins Windows Recovery Environment. Das geht, indem man die Installations-DVD einlegt, die F8-Taste gedrückt hält oder über einen Wiederherstellungsträger neu startet. Neu ist, dass zur Wiederherstellung kein Backup oder manuell erstellter Systemwiederherstellungspunkt nötig ist, denn Windows speichert ab der Version 8 endlich automatisch solche Punkte.

Reset oder Refresh?

Wer im Recovery Environment gelandet ist, muss sich zwischen „Refresh“ und „Reset“ entscheiden. Ersteres ersetzt die Systemdateien mit denen aus dem ausgewählten Wiederherstellungspunkt, frischt den PC also quasi auf, ohne die Daten auf der Festplatte anzutasten. Die „Reset“-Funktion setzt den Computer dagegen zurück. Wer also seine Daten behalten will, sollte auf „Refresh“ klicken, wer auf Nummer sicher gehen will auf „Reset“. Die beiden Funktionen laufen dann ganz einfach über einen Assistenten wie von alleine ab. Sollte der neue Computer mit Windows 8 also mal murren oder nicht mehr korrekt funktionieren, braucht man nicht zu verzweifeln, sondern kann auf das überarbeitete und kindereinfache System zur Wiederherstellung setzen.

Die Windows-App bleibt auch nach dem Reset

Toll am neuen Recovery Environment ist nicht nur die automatische Sicherung von Wiederherstellungspunkten, sondern auch, dass Windows Apps aus dem offiziellen Windows Store auch bei einem „Refresh“- oder „Reset“-Vorgang erhalten bleiben. Alle anderen Programme müssen natürlich neu installiert werden, genau wie zahlreiche Einstellungen wie Startseite, Desktop, Netzwerkeinstellungen, WLANs, Bibliotheken sowie Windows Update zurückgesetzt werden.

Trickbetrüger arbeiten mit Telefon und Software

Betrüger am Telefon - Foto von: © Sandra Knopp - Fotolia.com

Betrüger am Telefon - Foto von: © Sandra Knopp - Fotolia.com

Betrüger auf aller Welt sind meistens sehr kreativ, wenn es darum geht, sich neue Betrugsmethoden einfallen zu lassen. Aktuell warnen die Verbraucherzentralen in Deutschland vor einer neuen Methode des Computerbetruges. Bei dieser Masche versuchen Kriminelle via Telefon, unerfahrene PC-Nutzer davon zu überzeugen, dass sie auf ihren Computer eine Fernwartungssoftware installieren müssen. Dabei handelt es sich jedoch um sogenannte Trojaner. Nach der Installation der Software können die Betrüger die Rechner ihrer Opfer manipulieren sowie sensible Daten ausspähen. In manchen Fällen verlangen sie sogar eine Gebühr für den geleisteten “Service”.

So arbeiten die Betrüger

Aktuell warnen einige Verbraucherzentralen auf ihren Internetseite vor der neuen Betrugsmasche. Laut Informationen der Verbraucherschützer arbeiten die Betrüger meistens am Telefon und benutzen eine spezielle Software. Die ausgesuchten Opfer bekommen in der Regel einen Anruf von englisch sprechenden Mitarbeitern einer mutmaßlichen Servicefirma. Sobald die Brüter merken, dass am anderen Ende der Leitung ein unerfahrener Nutzer ist, versuchen sie, ihn davon zu überzeugen, dass etwas mit seinem heimischen Rechner nicht in Ordnung und daher eine dringende Wartung notwendig ist. Dabei werden die unterschiedlichsten Gründe genannt, warum eine Wartung dringend vorgenommen werden muss. In manchen Fällen wird zum Beispiel behauptet, dass die Lizenzen für bestimmte Programme nicht mehr gültig sind. Sobald die Betrüger ihre Opfer davon überzeugt haben, dass ein Problem besteht und eine Wartung daher unabdingbar ist, bieten sie auch die mutmaßliche Lösung an. Die Installation einer Fernwartungssoftware ist nach Darstellung der Betrüger die einzig mögliche Lösung.

Wenn die Opfer tatsächlich auf den Trick hereinfallen, können sich die Angreifer Zugang zum Computer verschaffen und beliebig darüber verfügen. Dabei können sensible Daten eingesehen und missbraucht werden.

‘Mini-Flame’ – Neuer Spionagevirus im Nahen osten aktiv

Spionagevirus hat bereits Schäden angerichtet - Foto von: © panthermedia.net/gualtiero boffi

Spionagevirus hat bereits Schäden angerichtet - Foto von: © panthermedia.net/gualtiero boffi

Computerviren sind eine bösartige Sache. Jeden Tag entstehen tausende neue Viren, die versuchen, anderen Systemen zu schaden. Obwohl die meisten Vieren inzwischen eigentlich Würmer sind. Die Unterscheidung ist meist nur für Experten ersichtlich, der Schaden jedoch genauso unangenehm. Der neue Virus „MiniFlame“ sorgt jetzt bei vielen IT-Experten für Kopfschmerzen.

Vor allem Computer im Nahen Osten sind betroffen

Als Nachfolger des Schadprogramms „Flame“ hat er bereits einige Rechner infiziert. Vor allem im Nahen Osten sind die Computer und ihre Daten betroffen. Und das sind keine durchschnittlichen Rechner, sondern Computer mit einigem brisanten Material auf ihren Festplatten. Er sorgt für große Sicherheitslücken und birgt das Risiko, dass wichtige Informationen in die falschen Hände geraten könnten. Das Unternehmen für IT-Sicherheit Kaspersky hatte den Virus entdeckt, und versucht nun das Schadprogramm zu beseitigen. Die Rechner, die von „Flame befallen worden sind, konnten ausspioniert und sogar ferngesteuert werden. Der Iran hatte „Flame“ für die Sabotage seiner Rechner im Öl-Ministerium verantwortlich gemacht. Es sind zurzeit wohl nur ca. 50 Computer betroffen, aber diese sind sehr wichtig für die Informationspolitik in Ländern wie dem Iran, Libyen und Kuwait, Katar sowie den Palästinenser-Gebieten. Es ist nicht ganz sicher, wie der neue Virus jetzt auf den Rechnern gelandet ist. Eventuell wurde er durch „Flame“ verbreitet. Dieses Programme, war nämlich ein ganzes Viruskit, dass die Eigenschaften eines Wurms, eines Trojaners und eines Virus in sich vereinigt hatte.

Herkunft des Virus noch unklar

Eine andere Theorie ist die Verbreitung durch das Virus „Gauss“. Dieser wurde zur Überwachung von Finanztransaktionen, E-Mail-Konten und Online-Netzwerken eingesetzt. Woher der Virus nun wirklich stammt, kann nicht mit Sicherheit gesagt werden, aber die zuständigen Behörden sind sich sicher, dass er aus denselben Laboren ist, wie der Wurm Stuxnet. Dieser soll angeblich von den USA und Israel stammen, die das iranische Atomprogramme ausspionieren wollen. Bisher wurde sich zu diesen Vorwürfen nicht geäußert. 

Microsoft besiegt Malware

© ijalin - Fotolia.com

© ijalin - Fotolia.com

Microsoft ist es gelungen gefährliche Botnetze auszuheben. Gemeinsam mit den US-Behörden und Finanzdienstleistern ist es Microsoft gelungen, gegen international agierende Internet-Betrüger vor zu gehen. Die Botnetze der „Zeus“-Familie wurden lahmgelegt, die bisher weltweit seine Schadsoftware verbreitet hat. Die „Zeus“-Familie gilt als eine der gefährlichsten Botnetze.
Ein Bot ist ein Computerprogramm, welches fast selbstständig sich wiederholende Aufgaben abarbeitet, ohne dabei auf eine Interaktion mit einem menschlichen Benutzer angewiesen zu sein. Als Botnetz wird somit eine Gruppe von Bots verstanden. Sie laufen auf miteinander vernetzten Computern, deren Netzwerkanbindung und Daten ihnen zur Verfügung stehen. In Deutschland werden im durchschnitt etwa 2.000 Bots täglich genutzt. Insgesamt gibt es in Deutschland aber über 470.000 solcher Bots. Illegale Betreiber von Botnetzen installieren die Bots ohne Wissen der Inhaber auf deren Computern und nutzen sie dann für ihre Zwecke.
Thomas Baumgärtner von Microsoft Deutschland gab bekannt, dass Microsoft viel Know-how besitze, wenn es darum ginge, was im jeweiligen Rechtsrahmen technisch machbar ist. Außerdem würden Juristen und Techniker immer beispielhaft zusammenarbeiten.
Ein Teil der Aufgabe bestand darin, dass Microsoft in Begleitung von US-Marshalls zwei Gebäude in Pennsylvania und Illinois durchsuchten und dabei Beweismittel beschlagnahmten, bei denen zwei Internet-Protokoll-Adressen vom Netz genommen wurden. Nun würden insgesamt 800 der in der Aktion sichergestellten Domains beobachtet, um noch weitere infizierte Computer zu finden.
Bei den sichergestellten Domains handle es sich nach Angaben von Microsoft um zwei der aktivsten Netze, die über ihre Server weltweit Schadsoftware verteilten und persönliche Daten wie Kreditkartennummern und Passwörter für Online-Banking ausspioniert hatten. Auf diese Weise sollen so seit 2007 13 Millionen Rechner weltweit infiziert worden sein. Innerhalb von fünf Jahren soll sich der Schaden auf rund 100 Millionen Dollar beziffert haben.

Der Miley-Cyrus-Virus

panthermedia.net Erwin Wodicka

panthermedia.net Erwin Wodicka

Vorsicht sollte bei Facebook immer groß geschrieben werden, doch in den letzten Tagen noch ein bisschen größer. Denn es kursiert ein Video, in dem Teenie-Star Miley Cyrus (19) in einem Erotik-Video eine Hauptrolle spielen soll. Mit einem Klick, wird der User jedoch auf eine Seite geschickt, auf der sich ein Trojaner befindet.

Von Facebook-Freunden wird das Video vorgeschlagen und erscheint so entweder auf Ihrer Startseite oder sogar direkt auf Ihrem Profil. Ein Bild ist zu sehen, welches auf das pornographische Video mit Miley Cyrus verweist. Mit dem Titel „Miley Cyrus 5.3.X Movier – Click to Watch the Video“ lockt der Trojaner. Auf gar keinen Fall sollten Sie auf den Link klicken. Es wird auf eine Seite geführt, die angibt, eine aktualisierte Version des Flash-Players zu benötigen. Der dafür bereitgestellte Link startet jedoch nicht den Download des Players, sondern infiziert den Computer mit einem Trojaner-Virus. Dieser späht die dortige Festplatte aus und sendet die Informationen zu seinem Schöpfer. Was dieser nun mit Ihren Informationen anstellt, bleibt ihm zu überlassen.

Falls sie doch schon auf den Link geklickt haben sollten, oder nur den Verdacht haben, mit dem Trojaner infiziert worden zu sein, sollten Sie die Internetverbindung kappen und den Rechner mit einer Antivirensoftware scannen. Außerdem sollten Sie zur Sicherheit alle Passwörter ändern (Online-Banking, E-Mail, Shopping), mit denen sie im Internet tätig waren.

Es ist immer schwierig im Vorfeld einen Trojaner zu erkennen. Hier gilt: Vorsicht ist besser als Nachsicht. Zur Vorbeugung von solchen Trojanern sollten Sie erst einmal überlegen, ob der Freund, unter dessen Namen etwas gepostet wird, wirklich solche Sachen verbreiten würde. Zudem sollten Sie bei verdächtigen Postings die keinen persönlichen Kommentar Ihres Kontaktes enthalten, vorsichtig sein.

Bekanntheit hatten bereits andere Spam-Aktionen auf Facebook erlangt. Angeblich konnte man herausfinden, wer die Besucher der eigenen Profilseite waren.

Achtung vorm “Polizei-Trojaner”

© Vanessa - Fotolia.com

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Mit dem rasanten Wachstum der digitalen Gesellschaft wächst auch die Zahl der Leute, die mit den neuen sich bietenden Möglichkeiten illegale Geschäfte machen und gutgläubige oder unwissende Menschen um ihr Geld bringen wollen. Die große weite Welt des Internets mit all ihren Facetten ist der ideale Ort für derartige Machenschaften. Das Internet verspricht Anonymität und schnelles Geld mit wenigen Klicks. Zwar lassen sich in Deutschland am Internet angeschlossene Computer mit einer zugeteilten IP-Nummer identifizieren, doch Schutz bietet das nur bedingt. Frei erhältliche Software kann einem dennoch anonymes Surfen ermöglichen. Und die Betrüger sitzen schon längst nicht mehr nur in Deutschland: Das “World Wide Web” zeichnet sich ja gerade durch seine “Weltweitigkeit” aus und so werden Betrugsmaschen, Trojaner und Abo-Fallen einfach von Asien oder Russland aus geschaltet und erreichen dennoch die Hausfrau in Aahlen.

Und die Betrüger werden zunehmend dreister. Sogar im Namen der Polizei gehen sie auf die Jagd nach Opfern. Das Bundeskriminlamt warnt derzeit vor dem “Polizei-Virus” bzw. “Polizei-Trojaner”. Mit einer einfach aufgebauten Seite wird darauf hingewiesen, dass der Zugriff auf den Computer und deren Systeme aufgrund krimineller Handlungen gesperrt worden ist. Weiter wird man aufgefordert 100 Euro zu zahlen, damit der PC wieder entsperrt werden kann. Den Virus fängt man sich beim Surfen auf manipulierten Internetseiten ein. Er wird automatisch runtergeladen und installiert. Fährt man den Computer das nächste Mal hoch, kommt der Hinweis auf Sperrung, der angeblich von der Bundespolizei oder dem Bundeskriminalamt stammt. Um die Sperrung aufzuheben muss der geforderte Betrag über Onlinezahlungssysteme wie uKash oder Paysafe beglichen werden.

Das BKA rät dringend davon ab, irgendwelche Zahlungen zu tätigen. Es handelt sich eindeutig um einen Betrug. Weder das BKA noch die Bundespolizei würde so vorgehen und einfach Computer sperren. Zudem bleibt der Virus trotz Bezahlung auf dem PC und kann sich jederzeit wieder aktivieren.