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Was tun, wenn der Mac von Viren befallen ist

© Thomas Jansa - Fotolia.com

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Viren auf dem Mac? Gibt’s doch gar nicht. Das hat zwar zum Glück jahrelang gestimmt, als Schadsoftware und Spyware nur für Windows ein Problem waren. Doch schon längst sind die Zeiten vorbei, in denen sich ein Mac-User ohne Weiteres sicher fühlen sollte. Denn als Angriffsziel werden Mac-Computer immer attraktiver, seitdem sich die Marke Apple wachsender Popularität erfreut. Auch wenn vor allem iPads und iPhones im Visier der Hacker stehen, sollten auch Nutzer von Mac-Computern tätig werden. Selbst von fachkundiger Stelle kommt Kritik: Die namhaften Sicherheitsfirmen F-Secure und Kapersky kritisierten kürzlich das kalifornische Computer-Haus, Apple würde nicht schnell genug auf Bedrohungen reagieren und anstatt zu informieren lieber Bedrohungen verschweigen. Was ist aber zu tun, um den eigenen Mac sicher zu machen?

Zunächst das Betriebssystem und alle Programme stets auf dem aktuellsten Stand halten. Dann die Apple-Firewall aktivieren. Mittlerweile gibt es auch viele Sicherheitslösungen für Mac-Computer. Kostenlos sind etwa der Sophos Anti-Virus, den es unter www.sophos.com gibt, oder der ClamXAV, den man unter http://www.clamxav.com herunterladen kann. Ein Scan nach Viren einmal in der Woche sollte wenigstens sein.

Wichtig ist auch, einen möglichst aktuellen Webbrowser zu benutzen, der auch die Technik des „Sandboxing“ unterstützt. Beim Apple-Standard Safari ist dies erst ab OS X Lion in der Version 5.1 der Fall. Besser ist etwa Chrome von Google. Doch vor allem beim Download von Dateien aus dem Internet ist Vorsicht geboten. Wer sich auf halblegalen Seiten herumtreibt, muss sich nicht wundern, wenn mit jedem Download mehr Malware auf dem eigenen Mac landet.

Diese allgemeinen Hinweise sollten im Normalfall reichen. Noch mehr Schutz erhält man, wenn man auf Web-Plugins wie Java oder Flash verzichtet. Doch so lassen sich viele Seiten im Internet nicht mehr richtig benutzen, kaum ein gestreamtes Video wird noch laufen. Möglich ist auch, nur mit einem Gast- oder Benutzer-Account im Internet zu surfen und den Admin-Account mit einem langen Passwort zu schützen. So können installierte Viren kaum einen Schaden anrichten.

Google versus Safari

© Web Buttons Inc - Fotolia.com

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Apfel gegen Suchmaschine, Apple gegen Google, Safari gegen Chrome. Der Kampf der Giganten, so könnte der Titel eines Films sein, wenn über die Konkurrenz zwischen dem Elektronik-Riesen Apple und des ebenfalls am Tablet-PC-Markt teilhabenden Unternehmens Google berichtet werden würde. Nun bekommt der Streit zwischen beiden neuen Gesprächsstoff. Gesprächsstoff, der einer Eskalation gleichzusetzen wäre. 

Dieses Mal geht es um Werbung im Internet. So soll Google mit einem Trick die Datenschutzeinstellungen des Apple-Browsers Safari umgegangen haben. Safari nutzen viele Mac-, iPhone- und iPad-Nutzer, wenn sie in den weiten Gefilden des Internets unterwegs sind. Safari hat einen Schutzmechanismus eingebaut. Dabei müssen Cookies von Drittanbietern erst erlaubt werden, doch vorher werden sie abgeblockt, um den Nutzer vor ungewünschter Werbung zu schützen. 

Die Cookies schicken neben der Werbung eine so genannte Identifizierungsdatei zu. Damit können sie das Surfverhalten der Nutzer anschauen und protokollieren. Neben Google haben auch andere Werbefirmen diesen Mechanismus außer Kraft setzen können und konnten nun doch ihre Cookies in Safari bringen. Ein nicht sichtbares Formular wurde in Werbeanzeigen des Google-Netzwerkes Doubleclick versteckt. Damit wurde Safari getäuscht, dass der Internetnutzer Cookies zugestimmt hat. Somit war der Weg frei für Werbung und solche Dateien, die das Surfverhalten untersuchten. 

Google, so hieß es, ging es dabei allerdings nicht um Werbung, sondern wollte die “+1″-Funktion auf Interntseiten sichtbar machen, die dem sozialen Netzwerk “Google+” gehört. Denn Safari erkannte bisher nicht, dass ein Nutzer bei Google+ eingeloggt gewesen war. Durch den Trick waren aber auch andere Cookie-Dateien zugelassen worden, was Google vorher nicht in Betracht gezogen hatte. 

Auch Apple steht in der Kritik. Darin sehen viele Blogger den Versuch, die Konkurrenz auszubremsen. Wie dem auch sei, dieser neuerliche Vorfall dürfte den Konkurrenzkampf weiter anheizen.

Apple will Datenschutz verbessern

© Tilluxe - Fotolia.com

Bei Apple muss man sich seit längerer Zeit den Vorwurf gefallen lassen nicht genug für den Datenschutz zu tun und diesen in gewisser Weise sogar zu hintergehen. Dabei tauchen immer wieder Fakten auf die zeigen, dass bestimmte Apps auf Daten der Nutzer zugreifen ohne diese vorher darüber zu informieren. Dies ist gerade in Deutschland nicht rechtens, weswegen Datenschützer schon seit längerer Zeit auf eine Überarbeitung pochen. Doch auch in den USA wir der Senat so langsam immer ungeduldiger.

Grund dafür war vor allem ein neuer Fakt der vor kurzem bekannt wurde. So hat eine App das komplette Adressbuch eines Nutzers im Hintergrund hochgeladen und durch einen Softwarefehler sogar veröffentlicht. Der Anbieter hat zwar mittlerweile ein Update herausgegeben, welches diesen Fehler bereinigt und trotzdem trat dies eine große Protestwelle los. So wird gefordert, dass der Nutzer gefragt werden müsse, ob eine App auf seine persönliche Daten zugreifen darf. Hinzu kommt außerdem, dass der Nutzer auch noch darüber informiert werden sollte, was mit seinen Daten passiert und wozu der Anbieter auf diese zugreife. Außerdem solle man auch darüber informiert werden, ob die Daten irgendwo für einen längeren Zeitraum gespeichert werden.

Apple gelobte nun Besserung und hat sogar einige Änderungen in seinen Datenschutz-Richtlinien vorgenommen. So müssen nun Dienste in der Tat den Nutzer informieren, bevor sie beispielsweise auf das Adressbuch zugreifen können. Wünschenswert wäre jedoch noch eine Funktion durch die man ganz individuell pro App einstellen kann, welche Zugriffsrechte diese bekommt. Möglich ist dies auf jeden Fall, wie der Ortungsdienst bisher zeigt, bei dem genau diese individuelle Einschränkung eingestellt ist.

Apple und Google unter Druck

© fotodo - Fotolia.com

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Während die Zahl der Apps für Smartphones und Tablets immer weiter zunimmt, geraten viele der marktführenden Unternehmen, die derartige Apps anbieten, in Kritik, sich zu wenig um den Datenschutz ihrer Kunden zu bemühen. So hat das kalifornische Justizministerium nun eine Auflage entwickelt, nach der die Anbieter selber darauf achten müssen, dass die Hersteller der von ihnen angebotenen Apps dafür Sorge tragen, dass eine Sicherung der Daten stattfindet. 

Vor allem Apple und Google sind davon betroffen, da sie die größten Unternehmen für Apps sind. Im Apple-Store lassen sich über 600.000 Anwendungen für Applegeräte finden, bei Googles Androidplattform sind es immerhin noch 400.000. 

Ziel ist es, dass der Nutzer bereits zu Beginn des Downloadprozesses darauf hingewiesen wird, dass etwaige Daten gesammelt und verarbeitet werden können. Auch zu welchem Zweck die Daten gespeichert werden, soll im Zuge dieser Reform erkennbar sein. So kann der Nutzer selbst entscheiden, ob er bereit ist, dem Anbieter seine Daten zur Verfügung zu stellen. Ein Verstoß gegen diese Vorlage berechtigt dann die kalifornische Justiz, Schritte gegen den Anbieter einzuleiten und Sanktionen zu verhängen.

Auslöser für ein solches Gesetz war nicht zuletzt der schockierende Umgang mit Datenschutzeinstellungen der Mehrzahl der Apps. Nur rund fünf Prozent aller Anwendungen hatte überhaupt eine solche Funktion integriert. Ein herber Verstoß gegen jede Datenschutzrichtlinie.

Ein Paradebeispiel für eine App, die sensible Daten speichert und ohne Wissen des Nutzers verwendet, liefert da eine Anwendung des Herstellers Path. Hierbei wurden ganze Adressbücher vom Hersteller gespeichert; inklusive aller persönlichen Informationen wie Nummern, Adresse, Email und sogar Bilder. Apple hat sofort reagiert. Daher ist der Zugriff mittlerweile eingeschränkt worden. Kontaktlisten können jetzt nur noch mit Zustimmung des Verbrauchers abgerufen werden.

Achtung: Fake-Installer bei Smartphones

© Lasse Kristensen - Fotolia.com

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Es kommt, wie es kommen musste. Seit Jahren stehen vor allem Computer und ihre Betriebssysteme im Fokus von Viren-Befall, Trojaner-Verseuchung und Malware-Attacken. Mit neuesten Firewalls und upgedateten Anti-Virus-Programmen versuchen sich User vor derartigen Schädlingen zu schützen. In den letzten Jahren kamen Anti-Malware- und Anti-Spionage-Software hinzu und bieten mittlerweile einen fast hundertprozentigen Computer-Schutz.

Dadurch kommen nunmehr andere Mobel-Geräte in den Mittelpunkt der Kriminellen. In einer aktuellen Studie wurde bekannt, dass zunehmend Smartphones und Tablets ins Visier von Schadsoftware geraten sind. Insbesondere Googles Betriebssystem Android ist von den schädlichen Programmen stark betroffen. Laut der Studie hat sich dort eine Steigerung von 3 Prozent entwickelt, die durchaus besorgniserregend ist und verdeutlicht dringend Nachholebedarf in Sachen “mobiler Malware-Schutz”. Hinter einer Vielzahl der Schadprogrammen steckt der Malware-Typ “Fake-Installer”, der dafür sorgen soll, dass User unbewusst für gehackte Versionen beliebter Applikationen bezahlen, obwohl sie kostenlos angeboten werden. Aber auch die Anwendungen von Spyware und SMS-Trojaner sind erheblich gestiegen.

Ein ausreichender Schutz vor solchen Schadprogrammen ist bei Android noch nicht in Sicht. Anders sieht es da schon bei Appels Betriebssystem iOS aus, das gerade im Bereich der gehackten Apps kaum Probleme aufweist. Das Betriebssystem profitiert dabei von dem abgeschlossenen Apple-Kosmos. Apple sorgt schon seit Jahren dafür, dass ihre angebotenen Applikationen zunächst umfassend geprüft werden, bevor sie den Nutzern zum Download angeboten werden.

Von derartigen Schutzmechanismen kann Google derzeit nur träumen. Zumal die Entwicklung von Download-Apps mit ein wenig Fachwissen einfach ist und im Android-System weitgehend anonym verbreitet werden kann. Obwohl die Zahl von etwa 28.000 Malware-Programmen für Smartphones im Vergleich zu denen des PCs relativ gering ist, sind die Gefahren nicht geringer, da nunmehr auch Dinge wie Online-Banking auf mobilem Wege erledigt werden.