Sicherheitstipps: Kinder im Internet

Soziale Netzwerke wie Facebook und Google+ sind laut Jugendschützern nichts für Kinder. Diese könnten nicht überschauen, welche Folgen ihr Handeln in den Communities nachziehen kann. Erst mit 13 Jahren sei man dazu in der Lage. Anlässlich des “Safer Internet Days” Anfang Februar appellierten die Jugendschützer an die Eltern, darauf zu achten, welche Seiten ihre Schützlinge besuchten und gegebenenfalls einzugreifen. «Facebook ist ein Angebot für Erwachsene und als Einstieg in die Welt der sozialen Netzwerke für Kinder ungeeignet», sagt der Präsident der Landesanstalt für Kommunikation, Thomas Langheinrich.

Da es aber keine wirkliche Mitgliedskontrolle bei Facebook und Co. gibt, haben auch schon sehr junge Kinder Zugang zu den Netzwerken. Laut der aktuellen KIM-Studie haben 57 Prozent der 6- bis 13-Jährigen einen Internetzugang. Zwei Fünftel davon haben bereits ein Konto in einem Sozialen Netzwerk.

Um Kinder vor den Fallen zu schützen, sollten sich Eltern einmal in Ruhe mit ihrem Nachwuchs hinsetzen und sich alle Seiten zeigen lassen, die das Kind besucht. Will man auf andere Inhalte aufmerksam machen, um vielleicht von ungeeigneten Seiten abzulenken, funktioniert dies am besten in einem freundlichen Dialog zwischen Kind und Erwachsenen. Auch ist es sinnvoll über die Bedeutung der persönlichen Daten zu sprechen und gemeinsam die Sicherheitseinstellungen am Computer durchzugehen. Ebenfalls nötig erscheint es, über Kettenbrife zu reden. Dabei geht es meist um ein Gewinnspiel oder die Hilfe für Katastrophenopfer. Geht es um Downloads oder Bestellungen hilft schon eine einfache Regel, nach der das Kind immer zuerst fragen muss, bevor es etwas herunterlädt.

Wollen Eltern die Internetnutzung ihrer Kinder besser im Blick haben, sollten sie ihnen keinen Computer auf das eigene Zimmer stellen, sondern einen Platz im Wohnzimmer oder einem anderen Gemeinschaftsraum einrichten.

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