Neue Internetgefahr: “Drive-by-Spam”

Es ist ein Fluch mit diesen Mails. Keiner weiß so richtig, woher sie kommen und warum der Mail-Account schon wieder voll ist und geleert werden muss. Meldet man sich von den vielen Maillisten ab, dauert es nicht lange bis wieder neue auftauchen – manchmal sogar von den selben Anbietern. Ein Graus, mit was man sich da herumschlagen muss. Und als ob das noch nicht ausreichen würde, gibt es dann auch noch Spam-Mails. Diese sind meist gefährlich.

Nun, gut einen Monat ist es her, da rollte eine Welle von “Sie haben Post!” durch die Mailaccounts dieser Welt. Eine Mail mit der Betreffzeile “Banking security update” wurde herumgeschickt. Doch sobald diese geöffnet wird, ist es schon zu spät. Der Spam war erfolgreich und sucht schon die ersten Schwachstellen ab, die sich im Computer befinden. Sicherlich handelte es sich bei der angesprochenen Mail nur um eine englischsprachige Mail, die auch nur den englischsprachigen Raum erreicht haben dürfte, allerdings gehen Sicherheits-Experten nun davon aus, dass auch regional solche Mails ihren Weg in den Umlauf und zum Mail-Account finden könnten.

Die Mail macht sich eine Einstellung des Accounts zu Nutzen. Hierbei verschleiert sie einfach ihren HTML-Code via Javascript. Hat sich der Spam erst einmal in das System eingefressen und den Computer gescannt, so ist es schwer, ihn wieder von der Datenbank des Computers zu bekommen. Meist ist der Schaden sogar so groß, dass alles komplett neu geladen werden muss.

Wichtig ist noch einmal zu wissen, dass man aus den angesprochenen Gründen keine Mail öffnen sollte, die man nicht auf den ersten Blick als “seriös” einstuft, weil sich dahinter eine schädliche Software verbergen könnten. Wenigstens etwas gutes hat ein überfüllter Mail-Account dann: Denn wenn das Postfach voll ist, kommt man sicherlich nicht dazu, sich die ganzen Werbemails durchzulesen und zu öffnen und löscht sie so auf einen Schlag – zumindest wenn man sich vorher die Betreffzeile angeschaut hat.

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