Meeting in der Wüste: Die Konferenz der Hacker

In der heutigen Zeit hat sich das Internet etabliert und ist so gut wie für jedermann zugänglich. Das hat natürlich auch zur Folge, dass es weitaus mehr Lasten aushalten muss, als es vor zehn Jahren noch der Fall war. Hinzu kommt außerdem, dass auch die Möglichkeiten, mit dem Internet kriminell zu werden, um einiges gestiegen sind. So sollte mittlerweile jeder ein Antivirenprogramm auf seinem Rechner haben, um sich vor unautorisierten Zugriffen schützen zu können. Da jedoch viele Programme in ihrer Entwicklung nicht ausgereift sind bzw. Kriminelle immer wieder neue Sicherheitslücken finden, kommt es auch immer wieder zu Übergriffen. Darum gibt es jedes Jahr in Las Vegas eine der größten Hacker-Konferenzenweltweit, die sich eben mit diesen Sicherheitslücken und vielen anderen Dingen auseinandersetzt.

Dabei ist es wichtig, bei Hackern zwischen “gut” und “böse” zu unterscheiden. Es gibt zum einen die, die Viren programmieren, um sie dann in der Welt zu verteilen und möglichst viele PCs anzustecken – das sind die Bösen. Die “Guten” sind dabei eher die, die Sicherheitslücken aufdecken und sich in Systeme hacken, um den Verantwortlichen zu zeigen, dass man dort etwas tun muss.

Auch wenn sie zu den “Guten” gehören, sind auch diese Hacker vielen Firmen häufig ein Dorn im Auge, weil sie sie zu einer besseren Arbeit drängen und somit mehr Kosten verursachen. Jedoch ist dies am Ende für den Verbraucher nur von Vorteil. Dass sich die Firmen mittlerweile der Hackerszene etwas geöffnet haben, zeigt die Tatsache, dass nun bei der 20. Konferenz einige der größten Konzerne-Chefs anwesend waren, um das Gespräch mit der Szene zu suchen. Das hat den Vorteil, dass die meisten Hacker mittlerweile ernst genommen werden und man nicht mehr gegeneinander, sondern miteinander arbeitet.

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