IT-Sicherheitskonzepte – zur Minimierung des Risikos

Die Sicherheit ist ein Punkt, der uns das ganze Leben begleitet und bei jeder alltäglichen Handlung eine Rolle spielt. Beim Autokauf achten wir auf Airbags und weitere technische Möglichkeiten, die uns bei einem Unfall das Leben retten können. Unsere Kinder lassen wir nicht ohne Helm Fahrrad fahren und, um Verletzungen vorzubeugen, tragen wir beim Sport spezielle Schuhe, die Knochen und Muskeln schonen sollen.

Somit liegt es nahe, dass wir auch in Sachen Informationstechnik sehr um unsere Sicherheit besorgt sein sollten. Jeder Computer verfügt mittlerweile über eine Anti-Viren-Software und eine Firewall. Letztere erschwert den Zugriff fremder Personen auf unsere gespeicherten Daten. Die Konten, die man auf Internetportalen angelegt hat, sichert man mit einem Passwort und besonders intime Daten, wie Fotos oder Filme zum Beispiel, speichern wir auf externen Medien. Dadurch erhoffen wir uns, dass diese Daten nur durch einen Einbruch gestohlen werden können, vor Übergriffen durch Hacker aber geschützt sind. Für gewöhnlich reichen diese Vorsichtsmaßnahmen völlig aus, und der Normalverbrauchen wird höchstens Opfer eines nervigen Virus. Schwerer wird es allerdings bei Firmen und Unternehmen.

Unternehmen besitzen zumeist sehr viele vertrauliche Daten, wie zum Beispiel Kundendaten, die für Unbefugte sehr wertvoll sein können. Oftmals ist die Menge dieser Daten derart groß, oder aber die Daten werden andauernd gebraucht, dass es nicht möglich ist, sie extern zu sichern. In solchen Fällen ist ein IT-Sicherheitskonzept unbedingt zu etablieren. Profis untersuchen das Firmennetzwerk auf mögliche Schwachpunkte und stellen ein System aus Software und Hardware zusammen, das Fremdzugriffe zwar nicht unmöglich machen kann, diese aber enorm erschwert. Firewall und Passwörter gehören hierbei nur zum Standard-Repertoire der Fachleute. So wird beispielsweise jede Datenübertragung mehrfach verschlüsselt, oder es wird eine Software benutzt, die Passwörter in regelmäßigen Zeitabständen wechselt. Die aktuelle Technik bietet eine Reihe von Ansätzen für mögliche Vorsichtsmaßnahmen.

Ein modernes IT-Sicherheitskonzept ist von außen kaum zu überwinden, und so geht die größte Gefahr von internen Sicherheitslücken aus. Man hört nicht selten, dass Mitarbeiter geheime Firmendaten verkaufen, wofür viel Geld geboten wird. In solchen Fällen kann auch das beste IT-Sicherheitskonzept nicht helfen.

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