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Habe heute diese Email bekommen:
Am Montag Angriff von Computer-Wurm Bugbear befürchtet
Hamburg (dpa/WEB.DE) - Der äußerst aggressive Computer-Wurm Bugbear könnte morgen auch in Deutschland größeren Schaden anrichten.
Bugbear kursierte in der vergangenen Woche vor allem in Asien, Australien, den USA und Großbritannien. Am Wochenende hat sich der Wurm massenhaft auch in Kontinental-Europa verbreitet.
Das sagte der Experte für Computerviren, Christoph Fischer, der dpa. Bugbear sei besonders gefährlich, weil er vertrauliche Daten wie Passwörter oder Kreditkarten-Nummern auszuspähen versuche.
Was soll ich denn nun davon wieder halten???
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howdy Marta,
Kaspersky Labs News meldete schon am 01.10.2002 :
besser ist es jedoch, man updatet auf den neuen Internet Explorer 6.0 mit Service Pack 1
Quote:
BugBear alias Tanatos: Ein Wurm in Begleitung eines Trojaners
Ein neuer mehrkomponentiger Schädling verbreitet sich mit zunehmender Geschwindigkeit
Kaspersky Labs, eine internationale Software-Schmiede im Bereich Datensicherheit, teilt mit, dass ein neuer Internet-Wurm, Tanatos, entdeckt worden ist, der sich über eMails und lokale Netzwerke verbreitet und vertrauliche Daten, die auf den betroffenen PCs gespeichert sind, entwendet.
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind bei Kaspersky Labs bereits Meldungen über Infizierungen durch diese Malware aus Großbritannien und anderen Ländern eingegangen.
Tanatos ist eine Windows-Anwendung von einer Größe von ungefähr 50 KB (komprimiert mit Hilfe der Utility UPX), die in der Programmiersprache Microsoft Visual C++ geschrieben ist. Der Wurm verbreitet sich als Anhang von eMails, wobei die eMails selbst unterschiedliche Betreffzeilen, Texte und Namen der angehängten Datei sowie sogar unterschiedliche Formate aufweisen. Dieser Umstand erschwert den Identifikationsvorgang von infizierten eMails nach äußeren Kennzeichen wesentlich.
Zudem haben infizierte Nachrichten mit gleicher Wahrscheinlichkeit ein gewöhliches Text- bzw. HTML-Format. Im ersten Fall muss der User für eine Aktivierung des Wurms die angehängte Datei selbst starten, während im letzteren Fall Tanatos, nachdem er in der Mail-Box eines potentiellen Opfers gelandet ist, wartet bis die Mail geöffnet wird (z.B. in der Preview-Zeile) und dann die Schwachstelle IFRAME im Sicherheitssystem des Internet Explorers benutzt, um den Computer unauffällig zu infizieren.
Zur Verbreitung in einem lokalen Netz durchsucht der Wurm alle zugänglichen Verzeichnisse des Netzwerks, sucht nach dem Windows-Startup-Systemverzeichnis und schreibt dort seine Kopie hinein, welche bei einem Neustart des Systems ausgeführt wird. Diese Funktion kann nur dann ausgeführt werden, wenn auf dem betroffenen Computer Zugangsrechte für das erwähnte Verzeichnis installiert sind. Nachdem er den Computer infiziert hat, schreibt sich der Wurm in den Schlüssel für den automatischen Start des Windows-Systemverzeichnisses, sodass die Malware bei jedem Neustart von Windows aktiviert wird. Eine interessante Besonderheit des Wurms besteht darin, dass er versucht, die jeweils aktiven Vorgänge der meisten Antiviren-Programme und Personal Firewalls zu schließen.
Tanatos enthält außerdem einige "Trojaner"-Funktionen, weshalb diese Malware besonders gefährlich ist, denn vertrauliche Funktionen können durch sie leicht in die falschen Hände gelangen. So installiert er insbesondere einen Tastatur-Fehler (die Datei KEYLOGGERDLL im Windows-Systemverzeichnis), durch den er jeden eingegebenen Text (auch System-Passwörter) in einer speziellen Datei speichert. Dazu wird auf dem infizierten Computer eine Utility für eine unautorisierte entfernte Steuerung installiert, die es Hackern ermöglicht, vollständige Kontrolle über den infizierten Computer zu gewinnen; d.h. sie können damit Dateien herunterladen, weiterleiten, kopieren und löschen, darauf Anwendungen ausführen, Vorgänge stoppen u.ä. Zur Ausführung dieser Operationen, öffnet der Wurm unauffällig den HTTP-Server und stellt dem Hacker ein Web-Interface für die Arbeit mit dem infizierten System zur Verfügung.
"Zu den potentiellen Opfern von Tanatos gehören insbesondere Computer, die von Klez infiziert sind, da beide Würmer die IFRAME-Schwachstelle im Sicherheitssystem des Internet Explorers benutzen. Wenn man in Betracht zieht, dass Klez bis jetzt unangefochten den ersten Platz in der Liste der verbreitetsten Malware hält, dann kann man von Tanatos das selbe erwarten," kommentiert Denis Zenkin, der Pressesprecher von Kaspersky Labs die Situation.
Es sind bereits Schutzverfahren gegen diese Malware der Kaspersky Antiviren-Datenbank hinzugefügt worden. Aktualisieren Sie bitte Ihr Antiviren-Programm.
Sie können hier ein Patch für das Sicherheitssystem des Internet Explorers herunterladen, welches die Schwachstelle IFRAME behebt.
http://www.microsoft.com/windows/ie/downloads/critical/q290108/default.asp
VNUnet.de News: 09.10.2002
Programmierfehler in Virus Bugbear macht Netzwerkdrucker zu Papiervernichtern
heise-online: Meldung vom 06.10.2002
Am Montag kommt "Bugbear", das Schreckgespenst
ZDNet.de Viren-Center News: 04.10.2002
Bugbear breitet sich schnell aus
PC-Welt Viren&Bugs - News: 02.10.2002
Opasoft und Bugbear machen das Internet unsicher
Yahoo! Schlagzeilen: Dienstag 1. Oktober 2002
Wurmangriff: Bugbear und Opaserv schlagen zu
VNUnet.de News: 01.10.2002
Tanatos: Auf den Spuren von Klez
ZDNet.de Viren-Center News: 01.10.2002
Trojaner Bugbear (Tanatos) stiehlt Kreditikartendaten
Chip Online: 01.10.2002
Vorsicht: Wurm "Bugbear" stoppt Antivirus-Tools
golem.de IT-News: 01.10.2002
Trojaner-Wurm nutzt Windows-Sicherheitslücke
ErkderZwerk
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