EU fördert “e-Skills” von Arbeitnehmern

Der Berufsmarkt in der IT-Branche boomt immer weiter. So gibt es kaum eine andere Branche, in der so regelmäßig neue Jobs geschaffen werden. Dies hat natürlich auch zur Folge, dass immer mehr neue Arbeitnehmer gesucht werden, die natürlich über die entsprechenden Kenntnisse verfügen. Doch gerade in diesem Bereich beklagen sich viele Unternehmen über einen entsprechenden Fachkräftemangel. Deswegen gibt es nun die “e-Skill Week 2012“, welche jungen Leuten dieses Berufsfeld schmackhaft machen soll. Denn derzeit ist auch ein großes Problem, dass die der der jugendlichen Arbeitslosen immer weiter zunimmt. Gerade in Spanien ist mittlerweile jeder zweite Jugendliche arbeitslos und auf ganz Europa betrachtet ist es zumindest jeder fünfte. Gerade deswegen wenden sich die “e-Skill” vorrangig an Jugendliche. Ein besonderer Fokus wird dabei auch noch einmal auf die weiblichen Geschöpfe gelegt, da derzeit nur 20 % der Informatikstudenten weiblich sind.

Deutschland ist dabei jedoch ein positives Beispiel, da die Anzahl der besuchten Informatikstudiengänge deutlich zugenommen hat, während sie im restlichen Europa jedoch stagnieren oder gar rückläufig sind. Genau dort muss nun angepackt werden, um auch eigene Auszubildende in den Beruf zu bringen und nicht wieder einen großen Arbeitnehmerinport aus Asien zu tätigen, während die eigenen Bürger arbeitslos auf der Straße sitzen.

Ein weiterer Grund dieser “e-Skill Week” ist außerdem auch, dass mittlerweile in fast jedem Beruf sehr gute EDV-Kenntnisse vorausgesetzt werden und sich dies nicht nur auf IT-Jobs bezieht. Prognosen sagen, dass spätestens 2015 dies ein elementares Voraussetzungsmerkmal sei, um auf dem Arbeitsmarkt überhaupt nocht bestehen zu können. Dies bedeutet natürlich auch, dass es gerade für ältere Menschen immer schwerer wird, sich zu behaupten.

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