CSU lud zum Netzkongress

Vor kurzem fand in München ein besonderer Parteitag der CSU statt. Dabei ging es um ein Thema, welches man im Alltag wohl am wenigsten mit der CSU in Verbindung bringt. Die Rede ist vom Thema “Internet und Medien”. So war dies sogar schon der erste offizielle Netzkongress der CSU und wurde in vielen Medien natürlich wieder als “Laptop und Lederhose” Parteitag betitelt.

Die maßgeblichste Forderung die aus dieser Tagung hervorgeht, ist die Einberufung eines “Staatsministers für Internet und Digitale Gesellschaft”. Dies begründet die CSU damit, dass es nicht genüge einfach nur Bundesbeauftragte für dieses Thema einzuberufen, da es dazu ein zu wichtiges Thema geworden sei. Zwar hätte diese Person nicht den gleichen Rang wie ein Bundesminister, jedoch auch nicht viel weniger Möglichkeiten, da er mit vielen Kompetenzen ausgestattet werden würde. Die Aufgabe die den Staatsminister erwarten würde, würde sich vor allem auf das Verschaffen eines höheren Stellenwertes der Netzpolitik belaufen. So soll er vor allem beratend, impulsgebend und teilweise auch leitend auftreten und somit diese Thematik vor allem auf Bundesebene weiter ankurbeln.

Ein zweiter wichtiger Punkt war außerdem das Thema Bildung in Bezug zum Internet. So sei es wichtig, nicht nur einzelne Internetstunden abzuarbeiten, sondern dieses Thema komplett in den Unterricht zu integrieren. So wird sogar soweit gegangen, dass man das Internet als vierte Kulturtechnik bezeichnen würde, da es gerade in Zukunft von elementarer Bedeutung sei, damit umgehen zu können.

Neben den CSU-Mitgliedern sind außerdem über 500 weitere interessierte Zuhörer und Gäste anwesend gewesen, unter ihnen auch viele Anhänger der Piratenpartei.

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