Antivirus Software: Ein Muss für sorgenfreies surfen

PC Sicherheit, aber wie ?

Wer regelmäßig im Internet unterwegs ist, muss sich mit einer wichtigen Frage auseinandersetzen: Wie schütze ich meinen Rechner vor gefährlichen Schadprogrammen, und welches Antivirus Programm ist das Richtige für mich?

Neben einer effektiven Firewall sollte eine zuverlässige Antiviren Software auf keinem Computer fehlen. Was aber muss ein solches Programm sinnvollerweise leisten? Die wesentliche Aufgabe einer Antivirus Software ist der sogenannte Live-Schutz. Das bedeutet, dass die Software kontinuierlich alle Rechner-Aktivitäten überwacht. Während ich im Internet surfe, eine Datei herunterlade oder aber Daten von einem USB-Stick auf meinen Rechner kopiere, hält mein Virenschutz wie ein Wachhund Ausschau nach gefährlichen Eindringlingen und überprüft gleichzeitig meine Mails und deren Anhänge. Außerdem ist es in der Lage, Dateien zu scannen, noch bevor ich sie herunterlade. Dabei wird ein möglicher Download-Vorgang vorsorglich gestoppt, sobald der Virenschutz Alarm schlägt.

Eine weitere wichtige Aufgabe ist die Durchführung regelmäßiger Computer-Scans.


Quarantäne Funktion gehört zur Grundausstattung

Findet das Programm einen Virus, so muss es in der Lage sein, diesen unter Quarantäne zu stellen und auf Wunsch des Anwenders zu vernichten. Voraussetzung hierfür ist eine aktuelle Virusdatenbank. Ein guter Virenschutz sollte in der Lage sein, diese Datenbank automatisch mehrmals am Tag zu aktualisieren. Der gleichzeitige Einsatz mehrerer Antiviren Programme bedeutet nicht automatisch mehr Sicherheit – ganz im Gegenteil. Antiviren Programme erkennen sich häufig gegenseitig fälschlicherweise als Schadprogramm, obwohl gar kein Virenbefall vorliegt.

Nutze ich besser ein kostenloses Antivirus Programm oder entscheide ich mich für eine lizenzierte Kaufversion? Diese Frage muss jeder Anwender selbst beantworten. Es gibt heute bereits eine Reihe guter Programme, die auch als kostenlose Version für Privatnutzer erhältlich sind. Tests diverser Computer-Fachzeitschriften haben allerdings eindrucksvoll belegt, dass erst die jeweilige Kaufversion dieser Programme das entscheidende Plus an Sicherheit bietet.

95 % reichen nicht

Ein kostenloses Programm, das 95 Prozent aller bekannten Viren erkennt, ist dennoch mangelhaft, weil es sich bei den letzten 5 Prozent um genau jene Viren handelt, die am gefährlichsten sind. Diese Schädlinge sind entweder nur schwer zu entdecken oder so aktuell, dass nur wirklich hochwertige Programme sie bereits in ihre Virus-Datenbank aufgenommen haben.

Schreibe einen Kommentar

%d Bloggern gefällt das: