Android – Sicherheitslücke wird zum Skandal

Immer häufiger hört man von Sicherheitsproblemen im Zusammenhang mit Smartphones. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die meisten Besitzer eines i-Phone, Galaxy oder anderen Geräts ihr Smartphone noch wie ein Handy behandeln. Es ist also ratsam, wenn man auf seinem Smartphone ebenso eine Sicherheitssoftware installiert hat, wie auf dem eigenen Rechner.

Dadurch ist man jedoch nicht immer hundertprozentig abgesichert, denn manchmal kann das Problem auch unabsichtlich durch einen Anbieter verursacht worden sein. So haben derzeit viele User, die auf ihrem Smartphone ein Android-Betriebssystem haben, große Bedenken was ihre Sicherheit angeht. Denn in letzter Zeit häufen sich Meldungen, nach denen es externen Angreifern gelingt, die Daten auf einem Samsung Galaxy S3 nicht nur aus der Ferne löschen zu können, sondern auch die SIM-Karte zu sperren. Der Trick dahinter ist, dass Hacker gewisse Webseiten errichten, welche die Geräte nach den „Unstructured Supplementary Service Data“ oder auch USSD-Codes fragen, wenn diese besucht werden. Das Smartphone sendet dann diese Daten, die dazu benutzt werden können, das Smartphone aus der Entfernung zu hacken. In der Regel muss man die Herausgabe der Codes erst selbst bestätigen, doch die Geräte mit Android-Nutzung versagen genau bei diesem Vorgang.

Nachdem man am Anfang davon ausgegangen ist, dass lediglich die Geräte von Samsung betroffen wären, hat sich das Problem nun auch bei HTC eingestellt. Alle, die sich fragen, ob ihr Gerät auch betroffen ist, können jetzt auf einen Test zurückgreifen, der im Browser des Smartphones aufgerufen werden kann. Betroffen von der Sicherheitslücke ist man dann, wenn anschließend die Tastatur zum Wählen einer Telefonnummer und zugleich die IMEI-Nummer in einem Pop-Up angezeigt wird. Falls einfach nur die *#06#* angezeigt wird, ist man laut Test nicht betroffen. Samsung hat bereits ein Update bereitgestellt, welches die relevanten Smartphones wieder sicher machen soll.

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